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Wie sinnvoll sind Rabattretter in der Kfz-Versicherung?

Autounfälle sind immer ärgerlich und kosten den Autohalter Geld und Nerven, selbst wenn nur ein kleiner Fahrfehler dafür verantwortlich war. Statistisch gesehen finden im Jahr circa zwei Millionen Verkehrsunfälle im ganzen Land statt und in der Regel haftet dafür die Kfz-Haftpflichtversicherung. Sie muss im Schadensfall die Kosten für die Schäden des Unfallgegners tragen, was allerdings dazu führt, dass sich die Versicherungsbeiträge für den Versicherungsnehmer stark erhöhen. Das betrifft ebenfalls die angesammelten Schadenfreiheitsrabatte, die sich die meisten Autofahrer über einen langen Zeitraum erworben haben.

Viele Versicherungen boten daher einen Rabattretter an, der den Autohalter davor bewahrte, bei einem Unfallschaden den Schadenfreiheitsrabatt einzubüßen. Allerdings wird der Autofahrer in seiner Schadenfreiheitsklasse zurückgestuft. Ein Rabattretter lohnt sich daher eher für jene Autobesitzer, die über einen längeren Zeitraum beim gleichen Versicherer sind. Der Rabatt ist bei einem Wechsel der Versicherung nicht übertragbar. Wer sich für eine Versicherung interessiert, die einen Rabattretter anbietet, kann im Internet auf Versicherungsvergleich-Websites wie www.check24.de/kfz-versicherung/ oder http://www.toptarif.de/ darüber informieren.

Rabattretter für Kfz-Versicherungen

Wann ist ein Rabattretter sinnvoll? (Foto: Verbraucher-Papst_pixelio.de)

Höhere Versicherungsbeiträge durch einen Rabattretter vermeiden

Nach einem Unfall können die zusätzlichen Kosten einer Kfz-Versicherung bei einer Zurückstufung sich schmerzhaft im eigenen Geldbeutel bemerkbar machen und aufs Jahr gerechnet mehrere hundert Euro ausmachen. Diese Rabattretter sind auch nicht für alle Autofahrer geeignet, da sie von vielen Versicherungsanbietern erst ab einer SF-Klasse von 25 angeboten werden. Darum sollten sich Führerschein-Neulinge eher für einen Rabattschutz als einen Rabattretter interessieren, da dieser in vielen Fällen bereits ab SF-Klasse 4 angeboten wird. Ob sich ein Rabattretter lohnt, zeigt sich ganz einfach, wenn die Versicherungsnehmer einen Vergleich der Versicherungsangebote vornehmen. Die Möglichkeit die Autoversicherung online zu wechseln ist dabei eine wichtige Anlaufstelle. Dort kann der Versicherungsnehmer das für ihn günstigste Angebot an Versicherungen auswählen.

Kosten des Rabattretters gegenrechnen

Die Versicherungen vergeben einen Rabattretter jedoch nicht umsonst, sondern der Versicherungsnehmer muss ihn extra bezahlen. Darum ist eine kurze Kalkulation sinnvoll, ob die Höhe der Kosten für den Rabattretter wirklich die Mehrkosten bei steigenden Versicherungsbeiträgen abdecken. Diese Rabattretter sind vornehmlich noch in älteren Kfz-Versicherungsverträgen vorhanden. Einige der neuen Angebote für Kfz-Versicherungen enthalten überhaupt keine Rabattretter mehr. Versicherungen mit Rabattrettern werden auch nur für Haftpflicht- und Vollkaskoversicherungen angeboten. Bei Teilkaskoversicherungen gibt es überhaupt keine SF-Klassifizierungen. Wer noch einen Rabattretter in seinem Versicherungsvertrag stehen hat, kann damit einen Unfallschaden pro Jahr regulieren lassen, ohne dadurch seinen Schadenfreiheitsrabatt zu verlieren. Seine Versicherungsbeiträge klettern also im darauffolgenden Jahr nicht in die Höhe.

 

 

 

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Autor: Johannes Wiesinger

bearbeitet: 25.09.2015









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