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Im Test: Bluetooth FM Transmitter und USB Ladegerät

Heutzutage hört man nur noch selten Musik über CD. SD-Karte, USB-Stick oder Streaming-Dienste auf dem Smartphone sind allgegenwärtig. Natürlich möchte man das im Auto auch nicht missen. Moderne Audio Anlagen im Kfz verfügen häufig über einen AUX-Anschluss, eine USB-Schnittstelle, einen Micro-SD-Karten-Slot oder eine Bluetooth-Verbindung. Manche auch alles zusammen. Wer aber noch ein älteres Werksradio hat, dem stehen diese Möglichkeiten leider nicht zur Verfügung.

Für solche Fälle gibt es natürlich auch eine Lösung. Der Trick: Man überträgt die Musik von SD-Karte oder Smartphone via Bluetooth und FM-Transmitter auf einen freien Radio-Sendeplatz. Gleichzeitig besitzt man so auch eine Freisprecheinrichtung.

Kfztech.de hat für seine Leser den iClever IC-F53 Auto Bluetooth 4.0 Wireless FM Transmitter getestet. Er ist über amazon für 19,90 € erhältlich.

iClever Bluetooth Fm Transmitter

Der iClever nutzt einen freien Radiosendeplatz um Musik zu übertragen

Das Testobjekt

iClever IC-F53 Auto Bluetooth 4.0 Wireless FM Transmitter mit SD-Kartenslot, LCD-Display, und Fernbedienung

Bewertung: 4 von 5 kfztech.de-Sternen

Der schwarze FM-Transmitter hat ein gefälliges Design, ist gut verarbeitet und sehr handlich: Man steckt ihn einfach in die Zigarettenanzünder-Buchse. Die Bedienung erfolgt entweder durch Drücken und Drehen am Transmitter oder mit Hilfe der mitgelieferten Fernbedienung. Leider ist die beigefügte Bedienungsanleitung schlecht übersetzt. Aber wir konnten trotzdem sehr schnell die Bedienung herausfinden, da vieles intuitiv zu verstehen ist.

Der FM-Transmitter ist mit einem SD-Kartenslot und einem eingebautem Mikrofon ausgestattet, sodass er sowohl für dem Musikgenuss per SD-Karte als auch als Freisprechfunktion eingesetzt werden kann. Zur Übertragung von Musik aus dem Smartphone oder der SD-Karte auf die Auto-Stereoanlage wird beim iClever IC-F53 FM-Transmitter die Bluetooth 4.0 FM-Übertragungstechnik eingesetzt.

Vorbereitung

Zuvor sollte man einen freien Kanal suchen, auf dem nicht gesendet wird, also irgendwo zwischen 87.6-107.9 MHz. Unser Tipp: Suchen Sie am Ende des Frequenz-Bandes, hier tummeln sich nicht so viele Sender. Speichern Sie dann diesen Sendeplatz am Radio und stellen dann diese Frequenz auch FM-Transmitter ein. Diesen Vorgang macht man lediglich einmal und ist auch einfach von der Bedienung her. Danach steckt man seine Micro-SD-Karte in den FM-Transmitter (32 GB max.). Natürlich kann man den FM-Transmitter auch mit Bluetooth-fähigen Digitalgeräten wie Smartphones koppeln. So kann man z.B. auch die Musik eines Streaming Dienstes per Bluetooth und FM-Transmitter auf dem Radiosendeplatz des Autoradios hören.

Bedienung

Den FM-Transmitter bedient man per Drücken und Drehen. So lassen sich beispielsweise während der Fahrt Titel überspringen, ohne dass man verkehrsgefährdend nach Knöpfen suchen muss. Durch Links- oder Rechtsdrehen kann man Titel vor- oder zurückschalten, durch längeres Halten beim Drehen regelt man die Lautstärke, durch wiederholtes Drücken wechselt man zwischen Pause und Play. Bei einem eingehenden Anruf wird die Nummer des Anrufers durchgesagt. Das blaue Display auf dem Transmitter ist bei Sonneneinstrahlung allerdings schwer ablesbar.

iClever Fm Transmitter

Der iClever verfügt über ein Mikrofon, einen MicroSD-Slot und wird mit Fernbedienung geliefert.

Was den Klang betrifft, muss man aber durchaus ein paar Abstriche hinnehmen. Hier sind originale Bluetooth-Empfänger qualitativ besser.

Da im Transmitter ein Mikrofon verbaut ist, lassen sich eingehende Telefonanrufe beantworten. Dies hat im Test teilweise recht gut funktioniert. Die Stimme war klar und deutlich zu verstehen. Auch die Verbindung mit dem Smartphone ging im Test problemlos vonstatten. Durch die Fernbedienung können auch Beifahrer oder Gäste im Fond das Musikprogramm gestalten. Die Lautstärke sollte man besser über das Autoradio einstellen.

Ein kleiner Nachteil ist die Verbindung über die Zigarettenanzünder-Steckdose. Sie ist in vielen Fahrzeugen mit Klemme 15 (Zündung) verbunden. Das heißt, dass zum Empfang immer die Zündung an sein muss. Will man ein Navi und den FM-Transmitter anschließen, hat man ebenfalls ein Problem.

Fazit

Der iClever IC-F53 ist ein einfach zu bedienender FM-Transmitter. Er eignet sich für Leute, denen der Aufwand zu groß bzw. es zu teuer ist, das Autoradio umzurüsten. Der i-clever kann sowohl im Preis, Design und bei der Bedienbarkeit punkten. Wir vergeben 4 von 5 kfztech.de-Sterne.

Techn. Spezifikationen

- Bluetooth-Version: CSR 8635 Bluetooth V4.0 (kompatibel mit Bluetooth V3.0) - Musikformat: MP3, WMA - Frequenzbereich: 87.6-107.9MHz (0,1MHz / Schritt) - Reichweite: ca. 5 m - Eingang: DC 12/24V - Unterstützte Speicherung der Micro-SD-Karte: bis zu 32 GB (die Micro-SD-Karte ist NICHT enthalten)

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Wer kennt das nicht? Während des Autofahrens möchte man das eigene Smartphone schnell noch aufladen, das Navi benötigt aber ebenfalls Strom und der Beifahrer hätte auch gerne noch seine Powerbank geladen. Da ist ein Ladegerät im Auto mit mehreren USB-Ports durchaus sinnvoll.

Das Testobjekt

iClever BoostDrive 36W 5V/7,2A 3-Port Auto Kfz USB Ladegerät mit SmartID-Technologie für iPhone, iPad, Samsung Smartphone und Tablets

Bewertung: 5 von 5 kfztech.de-Sternen

iClever USB Lader

Mit diesem kompakten und schicken Tool lassen sich gleichzeitig drei verschiedene Geräte laden.

 

Von derselben Firma, die uns den FM-Transmitter zur Verfügung gestellt hat, flatterte kfztech.de kürzlich noch ein weiteres Produkt auf den Schreibtisch zum Testen: Der iClever Boost Drive 36W ist ein Kfz USB Ladegerät für den Zigarettenanzünder mit 3 Ports. Es gibt auch Varianten mit 2 und eine mit 4 USB-Buchsen. Wir haben die 36W/7,2A Variante getestet. Über die 3 USB-Schnittstellen können gleichzeitig 3 Geräte, wie z.B. Handys, Tablets, Navis und andere USB-Geräte mit jeweils maximal 2,4 A aufgeladen werden. Laut Hersteller identifiziert die SmartID-Technologie den jeweiligen Akkutyp des angeschlossenen Gerätes und sorgt so für eine schnelle und optimale Aufladung.

Dies wollten wir überprüfen. Der iClever Boost Drive kommt wie auch der FM-Transmitter im modernen Design daher, das Gehäuse ist stilvoll in einer Aluminiumlegierung gehalten. Es ist sehr kompakt und leicht. Wir haben im Test zunächst ein Samsung Galaxy Smartphone und ein i-Phone angeschlossen. Die Ladung wurde angezeigt, der Ladefortschritt war jeweils gut. Zusätzlich haben wir noch ein Grundig Navi an den 3. USB-Port gehängt. Auch hier war der Ladefortschritt erkennbar. Am zweiten Tag haben wir 2 verschiedene Powerbanks angeschlossen. Diese wurden ebenfalls zufriedenstelleng geladen.

Laut Hersteller ist der iClever vor Überspannung, Überhitze und Fehlerstrom geschützt, so dass immer eine sichere Aufladung gewährleistet ist. Für die gute Performance ist laut Angaben ein moderner A-Klasse Chipsatz verantwortlich.

Fazit

Der iClever BoostDrive ist ein sinnvolles kleines Tool zum schnellen und komfortablen Laden über USB-Port im Kfz. Wir raten zum Kauf mit 3 Ports, was wir als ausreichend erachten. Der Preis liegt bei 14,99 €, was ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis darstellt.

Spezifikationen

- Eingang: 12-18V DC (nicht kompatibel für 24V DC) - Ausgang: 5,0V DC /7,2A - Abmessung: 35 x 24 x 60 mm /1,37 x 0,94 x 2,36 Zoll - Gewicht: 28g


Autor: Johannes Wiesinger

bearbeitet: 06.05.2017









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