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Sollte ich mein Auto selbst verkaufen oder einen Dienstleister in Anspruch nehmen?

Irgendwann kommt die Zeit für den Verkauf des eigenen Autos und immer wieder stellen sich Besitzer die Frage, auf welchem Weg sich der eigene Wagen am besten verkaufen lässt. Die Ansprüche sind hoch - der Verkauf des Autos soll schnell abgewickelt sein, einen hohen Verkaufspreis erzielen und wenig Aufwand mit sich bringen. Abzuwägen ist hierbei, ob sich ein Eigenverkauf rentiert oder lieber ein kompetenter Dienstleister den Verkauf abwickeln soll.

Autoverkauf

Was ist besser? Eigenverkauf oder Dienstleister? - Lesen Sie es hier (Bild: © istock.com/FotoimperiyA)

Der Verkaufsaufwand macht den Unterschied

Beim Autoverkauf kommt es vor allem darauf an, wie viel Zeit und Aufwand investiert werden soll. Wird der Verkauf komplett selbst erledigt, erzielt der Eigentümer des Fahrzeugs unter Umständen den besten Preis für seinen Gebrauchten. Allerdings ist dieser Aufwand in den meisten Fällen weitaus größer, als es den meisten Autofahrern bewusst ist. Zunächst muss recherchiert werden, wie viel der Wagen noch wert ist und anschließend ein Angebot auf den beliebten Autobörsen erstellt werden. Der größte Aufwand kommt allerdings erst danach, denn Anrufe und Nachrichten von Interessenten müssen beantwortet und der Wagen daraufhin vorgeführt werden.

Weitaus weniger aufwändig ist der gesamte Prozess, wenn der Dienst eines Autoverkäufers in Anspruch genommen wird. So erstellen die bundesweit agierenden Dienstleister Autoankauf Thiele und Autoankauf Profi auf Grundlage erster Angaben zu Ihrem Fahrzeug ein Angebot und holen das Fahrzeug bei Bedarf vor Ort ab. Dieses Vorgehen spart dem Besitzer des KFZs Zeit und Energie und sollte in der Gesamtrechnung beim Verkauf berücksichtigt werden.

Was spricht für einen Eigenverkauf?

Natürlich hat der Eigenverkauf des Autos auch Vorteile. So kann sich der Autoeigentümer bei einem Eigenverkauf zuallererst ein Bild über den gesamten Markt verschaffen, um so zu sehen, welche Preise für das Modell aufgerufen werden. Anschließend nimmt der Fahrzeughalter den Verkauf selbst in die Hand und kann mit Interessenten verhandeln. Unter Umständen schafft er es, noch einen etwas besseren Preis auszuhandeln, als ihn der Händler angeboten hat. Allerdings schwanken Autopreise stark und unter Umständen muss lange auf einen Käufer gewartet werden, welcher den Wagen zu dem Preis abnimmt, den der Autobesitzer sich vorgestellt hat.

Was spricht für einen Direktverkauf an einen Autoankäufer?

Neben der Tatsache, dass der Fahrzeughalter keinerlei Aufwand für den Verkauf selbst hat, sondern sein Auto innerhalb von einem Nachmittag verkaufen könnte, gibt es noch weitere Argumente, die für einen Verkauf an einen Autoankäufer sprechen. Beispielsweise ist beim Verkauf an einen Autoankäufer garantiert, dass nach dem Verkauf des Fahrzeugs die Sache erledigt ist und keinerlei Probleme auftreten. Wer schon häufiger ein Auto selbst verkauft hat, kennt die angesprochenen Probleme sicher. So fällt etwa nach dem Verkauf dem Käufer auf, dass das Auto einen vermeintlichen Mangel hat, der seiner Meinung nach nicht erwähnt wurde und verlangt eine Rückgabe oder eine Teilerstattung. Auch Probleme mit der Zulassung sind keine Seltenheit. Diese Probleme werden mit einem Verkauf an einen Autoankäufer umgangen, denn bei diesem ist Verlass, dass es keine weiteren Probleme gibt, sobald der Verkauf abgeschlossen ist.

Was ist nun besser, Eigenverkauf oder Dienstleister?

Am Ende muss jeder Autoverkäufer selbst entscheiden, ob der Verkauf des Autos ihm den Aufwand wert ist, den dieser zweifelsohne mit sich bringt. Echte Autofans, die Spaß am Handeln haben, werden sicher immer selbst verkaufen wollen. Für den durchschnittlichen Autofahrer, der sich nicht unbedingt mit der Materie auskennt, kann ein Autoankäufer allerdings die bessere Alternative sein. Eine schnelle Abwicklung und eine Garantie auf keinen weiteren Aufwand sind durchaus eine Einbuße beim Verkaufspreis wert.

 

 


Autor: Johannes Wiesinger

bearbeitet: 23.10.2017










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