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Als Fahranfänger bei der Autoversicherung sparen

von kfztech.de

Als Fahranfänger bei der Autoversicherung sparen

Fahranfänger zahlen die teuersten Tarife. In vielen Fällen gewährleisten die Versicherer jedoch Rabatte. Jetzt lesen.

Jedes Auto, dass in Deutschland zugelassen ist, bedarf einer KFZ-Versicherung. Die Tarife richten sich u.a. danach, über welche Erfahrung im Straßenverkehr der Fahrer verfügt.

Fahranfänger besitzen davon wenig und werden in die teuren Tarife eingestuft. Allerdings bestehen einige Möglichkeiten, auch als Neuling in günstigere Tarife zu rutschen. Dadurch kann bei der Autoversicherung eine ganze Stange Geld gespart werden.

Junge Frau im Auto Fahranfängerin

Fahranfänger zahlen die höchsten Tarife. - Bild von Christoph Müller auf Pixabay

Wer ist Fahranfänger?

Nach dem Straßenverkehrsgesetz wird jeder, der gerade den Führerschein erworben hat, als Fahranfänger angesehen. Die ersten beiden Jahre sind als Probezeit zu betrachten.

Aus Sicht der Versicherungen gilt eine andere Vorgabe. Fahranfänger sind dabei Jugendliche im Alter von 18 bis 25 Jahren. Von dieser Altersgruppe werden laut Statistischem Bundesamt die meisten Unfälle im Straßenverkehr verursacht. Diese jugendlichen Erwachsenen zahlen dann für den eigenen fahrbaren Untersatz die höchsten Tarife.

 

Welche Faktoren haben Einfluss auf die Höhe der Kfz-Versicherung

Laut den Experten von https://www.rs-versicherungsmakler.de/vhv-autoversicherung/ wird jeder einzelne Fahrer in eine sogenannte Schadensfreiheitsklasse (SF-Klasse) eingestuft. Diese wird ermittelt über die Erfahrung des Fahrers und der Wahrscheinlichkeit, mit der ein Fahrer für einen Unfall verantwortlich sein wird. Junge Fahrer haben noch wenig Erfahrung und sind zudem in der Statistik für die meisten Alkoholfahrten verantwortlich.

Nach Meinung der Versicherer erhöhen diese Faktoren entscheidend das Unfallrisiko, weshalb Fahranfänger in SF 0 eingestuft werden. Das ist die niedrigste und teuerste Schadensklasse. Damit werden in der Regel je nach Fahrzeugmodell um die 1.000 Euro im Jahr an Versicherungsprämie fällig. Je länger dann unfallfrei gefahren wird, desto günstiger werden die Prämien. Dabei gilt, dass jedes unfallfreie Jahr eine Klasse höher und günstiger gestuft wird.

 

Mit diesen nützlichen Tipps bei der Autoversicherung sparen

Für junge Menschen, die sich noch in der Ausbildung befinden oder gerade den Start des Berufslebens hinter sich gebracht haben, wird der Fahrspaß eine teure Angelegenheit. Allerdings gibt es einige Optionen, um die höchste Schadensklasse zu umgehen.

Zweitwagen der Eltern

Bei dieser Lösung muss der Fahrneuling sein Fahrzeug als Zweitwagen anmelden. Das setzt voraus, dass ein Elternteil schon einen Wagen bei der jeweiligen Versicherung angemeldet hat. Der Versicherer stuft dann das Auto des Kindes direkt in die Schadensklasse ½ ein, deren Prämien sich bei ca. 75 % der Schadensklasse 0 belaufen.

Rabattübertragung von einem anderen Familienmitglied

Die Versicherung ist nicht an das Auto, sondern an die Person gebunden. Das eröffnet die Möglichkeit, dass die SF-Klasse eines Verwandten auf den Anfänger übertragen werden kann. Allerdings ist eine Übertragung nur in der KfZ-Haftpflicht und der Vollkaskoversicherung möglich. Für die Teilkasko bestehen keine Schadensrabatte. Bei der Übertragung sind folgende Konstellationen möglich:

  • Von Eltern auf die eigenen Kinder.

  • Von Schwiegereltern auf die Schwiegerkinder.

  • Zwischen Geschwistern, sofern sie in einem gemeinsamen Haushalt wohnen.

  • Von den Großeltern auf die Enkel, sofern sie in einem gemeinsamen Haushalt leben.

Dabei ist zu beachten, dass die SF nur für den Zeitraum übernommen werden, den der Anfänger die Fahrerlaubnis besitzt. Ein Neuling, der den Führerschein ein Jahr besitzt, kommt somit höchstens in SF 1, auch wenn die Mutter schon in SF 20 angelangt ist.

Bei einem Übertrag entfallen die restlichen SF-Klassen des Angehörigen. Diese Möglichkeit lohnt sich somit nur für Jugendliche, die schon einige Jahre in Besitz des Führerscheins sind, bevor sie das erste Auto anmelden.

Führerschein mit 17

Viele Versicherer gewähren Rabatte, wenn der Anfänger schon mit 17 den Führerschein erwirbt und sich dann mit einer Begleitperson hinters Steuer setzt. Der offizielle Begriff dafür lautet “Begleitetes Fahren” Die Rabatte werden nur gewährleistet, wenn das erste Auto mit 18 Jahren angemeldet wird.

Kein typisches Fahranfänger-Auto wählen

Der jeweilige Autotyp hat Einfluss auf den Preis der KfZ-Versicherung. Bei manchen Modellen wird nämlich ein statistisch erhöhter Wert an Unfällen errechnet. Je höher die Typklasse, desto teurer wird die Versicherung. Die Typklassen sind beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) einzusehen.

Weniger fahren

Erfahrung im Straßenverkehr kann sich nur aneignen, der viel fährt! Doch Vorsicht, Vielfahrer werden als höheres Risiko eingestuft, ist doch die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls höher. Deshalb lohnt es sich, dass Auto ab und an stehenzulassen.











 



Impressum, Copyright Autor: Johannes Wiesinger bearbeitet: 13.10.2021