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Für den Pannenfall gut gerüstet

von kfztech.de

Für den Pannenfall gut gerüstet

Daran möchte man in der Regel gar nicht denken: eine Autopanne. Doch Autos bleiben laut ADAC Pannenstatistik immer noch recht häufig liegen. Dabei sind elektrische Mängel wie man im Bild sehen kann, mmer noch weit verbreitet. Am schlimmsten allerdings sind und bleiben Autos mit Batteriemängeln, die Statistik dominieren. Fehler an Motor und Reifen folgen. Jeder 28. fällt immerhon noch mit zu wenig Kraftstoff aus.

Pannenstatistik ADAC 2020

Pannen vermeiden

Damit es erst gar nicht erst zu einer Panne kommt, kann der Fahrer selbst einiges tun. Da die Kundendienste heutzutage weniger oft sind als früher, ist es sinnvoll, regelmäßig alle ein bis zwei Wochen eine kleine technische Durchsicht an seinem Fahrzeug durchzuführen. Dabei checkt man z.B. den Reifendruck und die Füllstände im Motor. Dies bietet sich z.B. nach dem Autowaschen an.

Fährt man viel Kurzstrecke, wird die Batterie oftmals nicht richtig aufgeladen, was auf Dauer zu Schäden an der Batterie führt. Hier empfiehlt kfztech.de mit Hilfe eines Erhaltungsladegeräts, den Zustand des Akkus auf hohem Niveau zu halten. Die Anschlusskabel lassen sich in der Regel auch vormontieren, so dass das Anklemmen dann recht schnell vonstatten geht.

Zusätzlich sollte man immer auch wieder mal eine längere Stecken fahren, was dem Motor gut tut. Nichtzuletzt tut dies auch dem Rußfilter beim Diesel gut, da dieser freibrennen kann.

Erhaltungsladegerät

Mit einem Erhaltungsladegerät kann man den zustand seiner Batterie aufrecht erhalten.  Bild: BW-Vertrieb

Das richtige Bordwerkzeug

Das Bordwerkzeug in den heutigen modernen Fahrzeugen ist zumeist auf das Nötigste beschränkt. Will man z.B. einen Reifen wechseln, fehlt oftmals ein Werkzeug für die Radmuttern. Gerät man dann in eine Panne, so kann man sich damit oft nicht richtig weiter helfen. kfztech.de empfiehlt daher, die Bordausstattung einmal näher anzusehen und zu überlegen, was noch fehlen könnte.

Der folgende kfztech.de-Pannenhilfesatz sollte unserer Ansicht nach in jedem Kofferraum vorhanden sein, um für die Eventualtitäten einer Autopanne gut gerüstet zu sein:

  • Mobiler Starthilfe Akku "Powerbank" (alternativ: Ladekabel)

  • Reifenrepararturset (alternativ: Reservereifen mit Radkreuz und Wagenheber)

  • Ersatzlampenset

  • Warndreieck, Verbandkasten, Warnwesten (sind eh Pflicht!), Handschuhe,

  • Reservekanister (5l)

  • LED-Strahler (alternativ: Taschenlampe)

Pannenhelfer wie Reifenreparaturset, Reservekanister oder Warndreieck man kann im geeigneten Internetfachhandel günstig erwerben. Elektrische Starthilfe-Geräte sind mittlerweile sehr zuverlässig geworden und sind auch deshalb praktisch, weil sie kaum Platz beanspruchen. Sie lassen sich zudem als Handy- und Tablet-Ladegerät einsetzen. Auch verfügen sie ofmals noch über eine eingebaute Taschenlampe.

Platzsparend ist auch das Reifenreparaturset, weshalb Autohersteller auf Reserverad, Wagenheber und Radkreuz im Auto aus Platzgründen gerne verzichten. Wichtig ist das dabei, das Ablaufdatum des Reifendichtmittels immer wieder einmal zu kontrollieren, damit die Funktion des Dichtmittels erhalten bleibt.

Im Pannenfall

Sollte das Auto trotzdem einmal nicht anspringen, so ist es wichtig, die vorgeschriebene Warnweste anzuziehen und die Pannenstelle abzusichern. Auf Autobahnen bitte unbedingt sofort den Pannenstreifen verlassen! Hier entstehen immer wieder schreckliche Unfälle. Anschließend ist über den Notruf der Pannendienst zu verständigen.  

 

 









 



Impressum, Copyright Autor: Johannes Wiesinger bearbeitet: 21.11.2020