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Motorradverkauf: Das sollte man beachten

von kfztech.de - Rubrik: Motorrad

Motorradverkauf: Das sollte man beachten

Die Leidenschaft für das eigene Motorrad ist erloschen oder die alte Maschine soll durch ein neues Modell ersetzt werden? In dieser Situation stellt sich vor allem die Frage, wie sich das Motorrad gewinnbringend verkaufen lässt und was es dabei alles zu beachten gibt. Auch gilt es sich Gedanken darüber zu machen, ob ein privater Verkauf oder ein Ankauf durch einen Händler favorisiert wird.

Daneben trägt eine detaillierte Anzeige mit einer ausführlichen Beschreibung des Motorrads und ein korrekt recherchierter Marktwert wesentlich zum Verkaufserfolg bei. Diese und weitere Fragen beantworten wir in unserem nachfolgenden Ratgeber, der neben allgemeinen Informationen auch eine nützliche Checkliste bereithält, damit der nächste Motorradverkauf garantiert zum Erfolg wird.

Motorrad Frau Kunst

Beim Verkauf des eigenen Motorrads gilt es einiges zu beachten. - Bild von Engin Akyurt auf Pixabay

Privater Motorradverkauf meist profitabler

Als Erstes stellt sich natürlich die Frage, ob der Motorradverkauf privat oder ob der Verkauf über einen geeigneten Fahrzeughändler stattfinden soll. Hierbei gilt es im Vorfeld zu klären, ob der Erwerb einer neuen Maschine in Betracht kommt oder rein der Verkauf des Zweirads im Fokus steht.

Sollte ein neuer Kauf nicht infrage kommen, macht ein Verkauf über einen Händler keinen Sinn, da gewerbliche Käufer in der Regel Ankaufsangebote weit unter dem üblichen Marktwert machen und üblicherweise nur an aktuellen Modellen interessiert sind.

Für den Privatverkauf gilt es den richtigen Zeitpunkt für den Motorradverkauf abzuwarten, denn die Nachfrage nach gut erhaltenden Maschinen steigt besonders im Frühjahr, speziell in den Monaten März und April stark an. Im Verhältnis zu einer Veräußerung in der Herbst- oder Winterzeit lassen sich durch einen Verkauf im Frühjahr meist 10 bis 20 Prozent höhere Verkaufserlöse erzielen.

 

Größere Verkaufschance durch detaillierte Anzeige mit ausführlicher Beschreibung

Die gängigste und erfolgversprechendste Anlaufstelle für den Motorradverkauf bilden bekannte Online-Portale, die zwar unzählige Angebote und eine große Konkurrenz aufweisen, jedoch auch eine enorme Käuferschaft besitzen. Weiterhin punkten die Online-Plattformen mit der kostenlosen Einstellung der Inserate. Annoncen in regionalen Tageszeitungen führen hingegen nur noch selten zum Erfolg.

Aufgrund des Überangebots in Online-Verkaufsplattformen ergeben sich allerdings auch höhere Anforderungen an die Anzeigen, welche über den Verkauf informieren. Denn um aus der Masse herauszustechen, sollte das Augenmerk auf hochwertigen Verkaufsfotos mit mehreren Detailbildern und einer ausführlichen Beschreibung mit Angabe der Fahrzeugausstattung und abgeschlossener Wartungsarbeiten liegen. Nur so lässt sich das Motorrad verkaufen und potenzielle Käufer können sich einen umfassenden Überblick über den Zustand der Maschine verschaffen.

Realistischen Verkaufspreis angeben

Um einen realistischen Verkaufspreis anzugeben, lohnt es sich im Vorfeld, den Marktwert anhand vergleichbarer Angebote im Internet zu ermitteln. Ein zu hoch angesetzter Verkaufspreis wirkt meistens abschreckend auf seriöse Käufer, ein zu niedriger Preis sorgt dagegen für eine zügige Veräußerung, stellt sich aber als wenig gewinnbringend heraus. Um gut vorbereitet in mögliche Verhandlungen zu treten, gilt es ungefähr 10 bis 20 Prozent bei der Preisfestlegung einzukalkulieren.

Sobald sich ein passender Käufer über die Internet-Annonce findet, gilt es auch hier einige wichtige Punkte zu beachten. Demnach sollte vor der endgültigen Löschung der Anzeige der Kaufvertrag unterschrieben und der ausgehandelte Kaufpreis bezahlt sein. Denn oftmals erfolgen Zusagen von Interessenten, die möglicherweise in der Zwischenzeit ein lukrativeres Angebot finden und sich dann nicht weiter an ihre Zusage gebunden fühlen.

Außerdem gilt es, das Motorrad vor dem finalen Verkauf abzumelden, damit im Nachhinein keine durch den neuen Besitzer verursachten Verkehrsverstöße oder Unfälle dem Verkäufer zugerechnet werden.

Triumph Motorrad

Davon trennt man sich eigentlich nur ungern. - Bild: pexels / Rachel Claire, 05.03.2021 

Checkliste für den erfolgreichen Motorradverkauf

1. Prüfung und Wartung

Vor der Aufgabe der Annonce sollte das Motorrad bei einem Fachhändler einer eingehenden Prüfung und Wartung unterzogen werden. Sofern innerhalb der nächsten neun Monate der TÜV ansteht, die TÜV-Untersuchung gleich mit veranlassen.

2. Motorrad aufpolieren

Die Maschine vor dem Verkauf aufpolieren und unbedingt den Öl- und Wasserstand, den Reifenluftdruck und die Elektronik überprüfen (s.a. unser Motorrad-Checkup).

3. Preisfestlegung

Den aktuellen Wert des Motorrads durch eingehende Internet-Recherchen ermitteln.

4. Hochwertige Fotos und eine detaillierte Beschreibung anfertigen und Anzeige schalten

Professionelle Fotos der Maschine und eine ausführliche Beschreibung anfertigen.

5. Gespräche und Probefahrt mit Interessenten

Dem potenziellen Käufer einen optimalen Einblick bieten und Möglichkeiten wie zum Beispiel eine Probefahrt einräumen. Vor einer Probefahrt unbedingt einen gültigen Führerschein oder Personalausweis als Pfand aushändigen lassen.

6. Wichtige Formalitäten

Alle notwendigen Unterlagen wie beispielsweise den Fahrzeugbrief, das Wartungsheft, den Kaufvertrag und den TÜV-Bericht für den Verkauf bereithalten.

7. Die finale Kaufabwicklung

Mögliche Mängel am Motorrad nicht verschweigen. Das Motorrad erst nach der vollständigen Bezahlung an den Käufer übergeben. Bei der Übergabe des Kaufbetrags das Geld umgehend auf Echtheit und Vollständigkeit hin überprüfen. Weiterhin gilt es, das Datum und die Uhrzeit der Motorradübergabe im Kaufvertrag zu vermerken.










 



Impressum, Copyright/span> Autor: Johannes Wiesinger bearbeitet: 06.07.2021