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Vorsicht Tempolimit: So bleiben Folgen aus

von kfztech.de

Bußgeldbescheide aufgrund zu schnellen Fahrens zählen zu den Kosten, welche die meisten Autofahrer in Deutschland anerkennen müssen. Leider ist es oft in einem Moment der Unachtsamkeit nicht möglich, sich von den Temposündern abzusetzen. Eine kurze Phase zu schnellen Fahrens genügt, um mit dem Bußgeld konfrontiert zu werden. Wir werfen einen Blick darauf, wie in dieser Lage Abhilfe geschaffen werden kann.

Mit Umsicht navigieren

Bereits vor und während der Fahrt bietet sich die Möglichkeit, Blitzern aus dem Weg zu gehen. Besonders mobile Radarstationen, die hin und wieder an entscheidenden Stellen auftauchen, stellen hier eine Gefahr dar. Wer den Verkehrsfunk nutzt, um bei lokalen Sendern über die Radarfallen informiert zu werden, kann diese auf der eigenen Strecke einplanen. Doch nicht immer ist es möglich, auf diesen Hinweis zu setzen.

In anderen Fällen wird es notwendig sein, mit etwas mehr Umsicht auf der Straße unterwegs zu sein. Dazu tragen einige Navigationssysteme einen wichtigen Teil bei. Diese messen per Satellit die aktuelle Geschwindigkeit und geben einen Signalton ab, wenn diese über dem lokal zulässigen Tempolimit liegt. So bietet sich die Möglichkeit, direkt darauf aufmerksam zu werden und ein unbeabsichtigtes Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit gezielt zu verhindern.

Blitzgerät

Blitzgeräte werden von vielen Autofahrern gefürchtet - Bild: Rike / pixelio.de

 

 

Gegen Bescheide vorgehen

Doch selbst dann, wenn bereits eine Messung vorgenommen wurde, sind die eigenen Alternativen nicht erschöpft. Durch einen Verteidiger im Verkehrsrecht ist es möglich, effektiv gegen die Bescheide vorzugehen. Die große Bedeutung offenbart sich vor allem dann, wenn hohe Summen oder gar ein Fahrverbot auf dem Spiel stehen. In dieser Lage bietet sich die Möglichkeit, das persönliche Recht ideal auszunutzen, um den bedrohlichen Konsequenzen womöglich von der Schippe zu springen. Hier gelangen Sie zur Expertenseite, die weitere Informationen zu diesem Thema bereithält.

Den Tempomat einsetzen

Doch auch die Technik im Fahrzeug hat das Potenzial, Blitzern aus dem Weg zu gehen. Der Tempomat ist längst kein Feature mehr, welches nur mit der Oberklasse am Markt in Verbindung gebracht wird. Vielmehr ist die Mehrzahl der Fahrzeuge heute damit ausgestattet. Sein Einsatz hält in verschiedenen Situationen im Straßenverkehr die Chance bereit, die Überschreitung des Tempolimits zu verhindern. Dies gilt zum Beispiel für gut ausgebaute Kraftfahrtstraßen, die mit Tempo 80 ausgezeichnet wurden.

Während es ohne technische Hilfe über viele Kilometer schwer fallen kann, sich immer ganz genau bei dieser Grenze zu bewegen, schafft der Tempomat die gewünschte Abhilfe. Einmal eingestellt ist es über viele Kilometer möglich, sich auf seine Geschwindigkeit zu verlassen und die verschiedenen Blitzer sicher zu passieren. Entscheidend für den Einsatz ist jedoch das Verkehrsaufkommen. Können aufgrund des dichten Verkehrs nicht mehr die notwendigen Abstände zwischen den Fahrzeugen gewährleistet werden, so ist es notwendig, die Regelung der Geschwindigkeit wieder selbst in die Hand zu nehmen.

Wie dramatisch die Folgen der Überschreitung tatsächlich sind, ist noch von weiteren individuellen Faktoren abhängig. Dazu zählt zum Beispiel die Frage, ob bereits Punkte gesammelt wurden, welche das Strafmaß nun erhöhen könnten. Entscheidend bleibt darüber hinaus die Differenz, die zur angegebenen Höchstgeschwindigkeit gemessen wurde. Erst unter Berücksichtigung dieser Punkte bietet sich die Möglichkeit, das eigene Fahrverhalten entsprechend anzupassen. In jedem Fall lohnt es sich, darüber schon zu einem frühen Zeitpunkt nachzudenken, um einen präventiven Einfluss geltend machen zu können.

 


Autor: Johannes Wiesinger

bearbeitet: 16.05.2019









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