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THG-Quote verkaufen: So funktioniert´s!

von kfztech.de

THG-Quote verkaufen: So funktioniert´s!

Was ist die THG-Quote? Wie lässt sich mit dem Elektroauto Geld verdienen? Beim Aufladen des E-Autos Geld verdienen!

Das E-Auto hat eine gesamte Branche revolutioniert. Noch nie war es so einfach, die Mobilität und das Umweltbewusstsein miteinander zu verbinden. Sicherlich sind die hohen Anschaffungskosten und das dünne Netz an Ladesäulen noch immer ein Problem. Wie wäre es aber, wenn Eigentümer eines E-Autos mit diesem Geld verdienen könnten? Das ist keine Zukunftsmusik, sondern seit dem 01. Januar 2022 möglich. Die THG-Quote ist das Schlüsselwort. Wie der Verkauf funktioniert, erfahren Interessierte in diesem Ratgeber.

E-Auto wird geladen, Frau mit Notebook

Sie hat gut lachen. Mit der THG-Quote lässt sich beim Laden des E-Autos Geld verdienen. - Bild: depositphotos.com

Die THG-Quote im Detail

Der 01. Januar 2022 war der Startschuss für den Verkauf der THG-Quote. Was bis dato nur für Großanbieter galt, ist seit diesem Tag nun auch für Privatanbieter möglich. Die Bezeichnung "THG-Quote" steht für Treibhausgasminderungsquote. Alle Autofahrer, die auf ein Batterieauto setzen, haben die Möglichkeit, mit ihrer THG-Quote zu handeln. Dies gilt gleichermaßen für Besitzer von Motorrädern, die rein elektrisch betrieben werden, sowie für zugelassene E-Roller. Autobesitzer von Plug-in-Hybride gehen allerdings leer aus. Nur rein elektrische Batteriefahrzeuge finden bei der THG-Quote Berücksichtigung.

Mit den Treibhausgasen sind CO2-Emissionen gemeint. E-Auto-Eigentümer können ihre eingesparten CO2-Emissionen an Kraftstoffproduzenten verkaufen. Warum das so ist? Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass sämtliche Kraftstoffproduzenten ihren CO2-Ausstoß reduzieren müssen. Leider schaffen das längst nicht alle Unternehmen und müssen Strafabgaben leisten. Um diesen zu entgehen, wurde die Option geschaffen, sich über die THG-Quote eingespartes CO2 zu kaufen. Auf diese Weise können E-Auto-Eigentümer pro Jahr etwa 350 Euro einnehmen.

Der Verkauf der THG-Quote

Sobald E-Auto-Eigentümer ihr Fahrzeug an der heimischen Steckdose laden, können sie damit Geld verdienen. Zuvor ist das Batterieauto zu registrieren. Dies müssen die Autoeigentümer entweder bei ihrem Stromanbieter vornehmen oder bei einem sogenannten THG-Quote Anbieter. Spezielle Nachweise sind nicht zu erbringen, lediglich die Zulassung des E-Autos auf den Antragsteller. Dazu ist die Zulassungsbescheinigung Teil 1 ausreichend. Dieser Vorgang ist jedes Jahr zu wiederholen. Andere Angaben wie Jahresfahrleistung oder der Energieverbrauch sind irrelevant.

Das Umweltbundesamt, kurz UBA, spielt eine wichtige Rolle bei der Erteilung der Zertifikate. Sämtliche Anträge laufen bei dieser Behörde zusammen. Erst wenn diese ihr Go gibt, können THG-Quote Anbieter die Zertifikate an die Kraftstoffproduzenten verkaufen. Im Internet finden sich interessante Vergleichsportale, die über die mögliche Jahreseinnahme der jeweiligen THG-Quote Anbieter informieren.

Die THG-Quote Anbieter verlangen eine Provision. Die verbleibende Summe erhalten die registrierten E-Auto-Eigentümer. Grundlage für die Treibhausgasminderungsquote bildet ein Schätzwert des BMUV, also dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit sowie Verbraucherschutz. Verbraucher sollten unbedingt darauf achten, dass es zwar eine Freigrenze für die Einnahmen aus der THG-Quote gibt, sobald diese allerdings überschritten ist, eine Steuerpflicht besteht.

Ein Anbietervergleich lohnt sich

Im Internet finden sich viele THG-Quote Anbieter. Eine Recherche lohnt sich, denn die Angebote unterscheiden sich. Bei der Suche können sich interessierte E-Auto-Eigentümer ein wenig Zeit lassen. Die Anmeldung bei einem THG-Quote Anbieter muss erst bis zum 28. Februar des kommenden Jahres erfolgen. Einige Dienstleister stellen zudem besondere Bedingungen, wie beispielsweise, dass der Registrierte gleichzeitig Stromkunde beim Unternehmen sein muss. Einige Anbieter punkten mit Zusatzprämien und interessanten Investitionen in Umweltprojekte. Bei den zu erwarteten Einnahmen, die einmal jährlich ausgezahlt werden, sollten Verbraucher genau auf die Vertragsdetails achten. Es wird zwischen einem fixen und einem flexiblen Erlös unterschieden.

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Impressum, Copyright Autor: Johannes Wiesinger bearbeitet: 22.04.2022