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Starthilfe mit Starthilfegeräten

von kfztech.de

Starthilfe mit Starthilfegeräten

Wie die Pannenstatistik des ADAC aus dem Jahr 2020 eindrucksvoll belegt, sind Batterieprobleme zu fast 42% Ursache Nr. 1 für Autopannen. Trotz Batteriemanagement ist dies seit vielen Jahren die überwiegende Ausfallursache bei Pkws. Dies liegt am Stromhunger der immer zahlreicheren Verbraucher und elektronischen Gadgets.

Pannenstatistik

Pannenstatistik 2020 - Bild ADAC

Früher konnte man sich glücklich schätzen, wenn man ein Starthilfekabel an Bord hatte und gleichzeitig auch ein zweites Fahrzeug zur Verfügung stand, das dann Erste Hilfe in Form einer Stromspende geben konnte oder wenn man Mitglied in einem Automobilclub war. Die Starthilfekabel belegen leider viel Platz im Kofferraum. Deshalb verzichten viele Autofahrer auch darauf, diese mitzunehmen. Und der Automobilclub hat an einem kalten Wintermorgen viel tun, weshalb man lange Wartzeiten in Kauf nehmen muss. Dies kann ärgerlich sein, wenn man dringend zur Arbeit muss.

Starthilfe mit Kabeln ist aber auch nicht mehr zeitgemäß. Denn schließlich gibt es mittlerweile die praktischen Starthilfegeräte zum moderaten Preis, die auch kaum Platz im Auto benötigen. Kfztech.de stellt diese kleinen Helfer vor.

Starthilfe je nach Fahrzeugtyp

Grundsätzlich gibt es Starthilfegeräte für 12 V Pkw Benziner oder Diesel und für Motorräder sowie für 24 V Lkw und Wohnmobile. Wichtig ist, dass man sein Starthilfegerät nicht zu klein auswählt. In der Regel wird bei den Batterie-Boostern die Hubraumgröße des Motors mit angegeben oder die Spitzenbelastung in Ampere. Bei Letzterem schwanken die Werte je nach Gerät zwischen 200 A und 4.000A. Für Kaltstarthilfen sollte der Spitzenstrom erfahrungsgemäß über 1.000 A liegen. Gute Geräte liegen bei 2.000 A und darüber. Diesel benötigen grundsätzlich höhere Werte als Benziner.  

Aufbau und Funktion

Ein Starthilfe Booster ist mit standardmäßig mit einem Lithium-Ionen-Akku ausgestattet. Die Akkugröße liegt zwischen einer Kapazität von 4.000 mAh und 36.000 mAh. Die mitgelieferten Starthilfekabel sind kürzer und dünner als bei konventionellen Starthilfekabel, was aber der Funktion keinen Abbruch tut. Allerdings sollte man nicht mehrere Startversuche hintereinander durchführen, weil das die Kabel unnötig erwärmen könnte.

Wichtig bei der Auswahl sollten gute Polzangen sein, die etwas aushalten. Es gibt sehr leichte Starthilfen, wie das Pow All mit 427 g Gewicht, was für kleine und mittlere Motorgrößen ausreicht und schwerere Geräte mit 3 – 5 kg, mit denen sich auch Lkws starten lassen. Das Gewicht hängt natürlich mit der Akkugröße und deren Kapazität zusammen. Aber es ist erstaunlich, wie man mit einem leichten Gerät Autos wieder zum Laufen bringt.

Die Starthilfe ist sehr einfach zu bewerkstelligen. Man schließt einfach nur die rote positive Polzange an den Batteriepluspol und die schwarze Zange an einen Massepunkt im Motorraum an. Gute Geräte bieten einen Verpolungsschutz an und sind vor Funkenschlägen sicher.

Starthilfergerät Pow All

Starthilfergeräte können sehr handlich sein. - Bild: BW Vertrieb

Besondere Features

Clever ist es, wenn das Starthilfegerät gleichzeitig zum Laden der Auto-Batterie und zum Aufladen von Smartphone, Tablet und Co. geeignet ist. Meist liefern diese Allrounder auch die passenden Ladekabel gleich mit. Letztlich bieten viele auch eine integrierte Taschenlampe mit an, mit der man auch im Dunkeln sich im Motorraum zurechtfinden kann. Manche verfügen auch über verschiedene Lichtmodi, wie z.B. ein Notblinklicht.

Die Kosten

Je nach Leistungsvermögen gibt es Starthilfegeräte zwischen 50 und 350 € im Internet zu kaufen. Alles in allem sind diese Batterie Bosster unersetzliche Nothelfer für den Pannenfall und werden von kfztech.de jedem Autofahrer ans Herz gelegt.

 







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Impressum, Copyright Autor: Johannes Wiesinger bearbeitet: 22.03.2021