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Warum muss es ein Motorrad sein?

von kfztech.de

Das Motorrad - mehr als ein bloßes Transportmittel

In Deutschland sind Motorräder ein sehr beliebtes Fortbewegungsmittel. Aktuell können rund vier Millionen angemeldete Motorräder verzeichnet werden. Allerdings verfügen sogar unglaubliche 15 Millionen Deutsche über die entsprechende Fahrerlaubnis. Doch warum zieht uns das Zweirad so in seinen Bann? Wir klären Sie auf!

Triumph-Motorrad

Beim Anblick dieser historen Triumph kommt so mancher Motorrad-Freund ins Schwärmen - Bild: pexels / Rachel Claire, 05.03.2021 

Freiheit pur

In Pkws befindet man sich in einen abgeschlossenen Raum. Die Hitze staut sich in dem kleinen Metallkasten und macht das Atmen schwer. Erleichterung bringen lediglich technische Extras wie die Klimaanlage. Im Gegensatz dazu ist man auf dem Motorrad eins mit der Natur. Der Wind streicht sanft über die Haut, Geräusche und Gerüche werden intensiv wahrgenommen und die Freiheit pulsiert im wahrsten Sinne des Wortes durch die Adern. Breitet man die Arme aus, gleicht die Motorradfahrt eher dem Flug eines Adlers durch luftige Höhen. Darüber hinaus gibt es vor allem für Motorräder besonders viele Tuning-Möglichkeiten. In Fachgeschäften und Online Shops finden Sie das passende Motorradteil für ihr Motorradmodell und können das Fahrzeug nach Ihren persönlichen Vorlieben gestalten und aufpeppen.  

Abenteuerlust wird geweckt

Während Autos im Regelfall Alltagsgegenstände sind, die einen bestimmten Zweck erfüllen, werden Motorräder zum eigenen Vergnügen angeschafft. Sie werden nur selten genutzt, um Einkäufe zu erledigen und auch für den Arbeitsweg sind sie generell die letzte Wahl. Wer eine Motorradtour unternimmt, möchte neue Gefilde entdecken und Abenteuer erleben. Viele Biker träumen davon, die Route 66 entlangfahren oder die Steppe Afrikas zu erkunden. Es gibt kein Ziel, das zu weit oder unerreichbar ist. Denn auf dem Sattel des Motorrads können unglaubliche Strecken und Hindernisse überbrückt werden. Ob Kies, Waldwege oder Betonstraßen - das Motorrad ist jeder Herausforderung gewachsen.

Leichter durch den Verkehr

Gerade in Großstädten stellt das Bikerleben einen wahren Vorteil dar. Autos, Busse und Lastwagen müssen sich der Reihe nach in den Verkehr einreihen. Während sie bei Stau oder roten Ampeln nur im Schneckentempo vorankommen, kann sich der Motorradfahrer geschickt durch den Verkehr schlängeln und an vorderster Front platzieren. Das spart vor allem beim Morgen- und Feierabendverkehr eine Menge Zeit und Nerven. Denn diese Stoßzeiten sorgen garantiert für Stop-and-Go-Verkehr! Kosten sind geringer als mit einem PKW Auch aus finanzieller Sicht gesehen, birgt ein Motorrad viele Pluspunkte. Durch das geringe Gewicht des Fahrzeugs wird relativ wenig Treibstoff in Anspruch genommen. So werden im Durchschnitt nur rund vier Liter pro 100 km verbraucht. Außerdem finden Motorräder durch ihre geringe Größe fast überall einen Parkplatz. Während man Autos häufig in Parkhäusern oder auf kostenpflichtigen Parkplätzen unterbringen muss, kann das Motorrad am Wegesrand abgestellt werden.

Kosten sind geringer als mit einem PKW

Auch aus finanzieller Sicht gesehen, birgt ein Motorrad viele Pluspunkte. Durch das geringe Gewicht des Fahrzeugs wird relativ wenig Treibstoff in Anspruch genommen. So werden im Durchschnitt nur rund vier Liter pro 100 km verbraucht. Außerdem finden Motorräder durch ihre geringe Größe fast überall einen Parkplatz. Während man Autos häufig in Parkhäusern oder auf kostenpflichtigen Parkplätzen unterbringen muss, kann das Motorrad am Wegesrand abgestellt werden.  

Gesundheitsfördernd

Wir Menschen verbringen den Großteil unseres Lebens im Inneren: Auf der Arbeit, Zuhause und sogar im Auto! Das Motorrad ist eine gute Möglichkeit, um etwas frische Luft zu tanken und den Kopf freizubekommen. Biker nutzen Touren mit dem Zweirad, um zu entspannen und den Stress abzuschütteln. Es ist ein Ventil, um die Geschehnisse des Alltags zu verarbeiten und Frust herauszulassen. Motorräder können demnach schon fast als Therapie zählen. Weiterhin wird auch der Körper fit gehalten. Beim Lenken und Bewegen des Motorrads bedarf es durchaus motorische Fähigkeiten, Kraft und Geschick. Zudem wird auch die Gehirnleistung gefördert, da Biker stets wachsam sein müssen.

Starke Gemeinschaft in der Motorradszene

Neben all diesen positiven Aspekten darf natürlich nicht die Bikerszene vergessen werden. Sobald man sich auf den Sattel des Motorrads schwingt, erfasst die meisten Fahrer dieses ganz besondere Zugehörigkeitsgefühl. Man gehört einer Gemeinschaft an, die sich eine Leidenschaft teilen. Dementsprechend ist es nicht verwunderlich, dass selbst unbekannte Motorradfahrer sich gegenseitig grüßen, auf den Rastplätzen und im Urlaub schnell ins Gespräch kommen und sich sogar lebenslange Freundschaften ergeben können.

Wem diese ungeplanten Begegnungen noch nicht genug sind, kann auch einem Motorradclub beitreten. Diese Vereine haben sich überall auf der Welt gebildet, um Gleichgesinnte zu vereinen. Dass die raue Schale nur äußerlich ist, beweist beispielsweise BACA - Bikers Against Child Abuse. Die Organisation aus Motorradfahrern hat es sich zur Aufgabe gemacht, missbrauchte Kinder psychisch und physisch im Gerichtssaal zu unterstützen.

 


Autor: Johannes Wiesinger

bearbeitet: 08.03.2021












 
 
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