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Aus alt mach neu - so funktioniert eine gute Autopolitur

von kfztech.de

Aus alt mach neu - so funktioniert eine gute Autopolitur

Ein gepflegtes Auto, bei dem der Autolack auch bei Wind und Wetter standhält, ist das Ziel vieler Autofahrer. Doch es ist nicht immer einfach, den Autolack so herzurichten, dass er wirklich in guter Qualität erstrahlt.

Besonders dann, wenn das Auto bereits etwas älter ist und der Lack an Glanz verloren hat. Worauf kommt es also bei einer guten Autopolitur an?

rechts: Makita Polirermaschine

Poliermascihne

Der Fachmann ist nicht immer zwingend notwendig

Es ist nicht unbedingt notwendig, das Fahrzeug in die Werkstatt zu geben, um den Lack aufpolieren zu lassen. Sicherlich kann es hier und da helfen und für eine Grunderneuerung des Lackes sorgen. Besonders, wenn man das Auto älter ist oder man es verkaufen will, kann eine fachmännische Aufbereitung durchaus empfehlenswert sein. Im Anschluss ist es aber möglich, selbst mit der richtigen Autopolitur nachzuhelfen und eigenständig die erzielten Ergebnisse auf einem hohen Level zu halten.  

Es gibt im Internet viele Möglichkeiten, unterschiedlichste Polituren in sogenannten Autopolitur Test und Vergleich zu finden. Wer sich mit der Thematik beschäftigt, wird erkennen, dass es viele verschiedene Pflegemittel und Polituren gibt, die für den Lack genutzt werden können. Und es gibt auch Poliermaschinen, die dafür zum Einsatz kommen. Hier ist wichtig, dass die Poliermaschine auch richtig gehalten wird. Wer mit deren Umgang nicht vertraut ist, kann schnell Fehler machen und den Lack zerstören. Es können sich z.B. Hologramme und Schlieren bilden.

Wie man professionell mit einer Poliermaschine arbeitet.

Besonders unerfahrene Autobesitzer, die mit einer Autopolitur das Fahrzeug aufbereiten wollen, sollten deshalb auf die Poliermaschine verzichten und lieber auf die Handpolitur setzen und erst einmal mit Polierpaste und Schwamm zu üben. Das dauert zwar etwas länger und es ist etwas aufwändiger. Der Schaden, der am Auto entstehen kann, tendiert aber gegen Null. kfztech.de empfiehlt einen feinporigen Schwamm oder eine  Polierwatte zu verwenden.

Handpolitur

Mit der Handpolitur macht man in der Regel nicht so viel falsch wie mit der Poliermaschine. - Bild: kfztech.de

Zur Technik des Polierens von Hand

Beim Polieren, egal ob mit Hand oder Poliermaschine, geht es darum, die Oberfläche des Klarlacks wieder aufzufrischen und zu glätten. Beim Poliervorgang werden die im Poleermittel enthaltenen kleinen Polierkörner mit einem gewissen Druck über die Oberfläche gerieben. Im Grund genommen handelt es sich um einen Schleifvorgang, nur mit gerimem Materialabtrag.

Man sollte etwas Polierpaste auf den Schwamm auftragen und dann kleine, kreisende Bewegungen asuführen. Alternativ gehen auch abwechselnd vertikale und horizontale Bewegungen. Man sollte auch darauf achten, nicht zu stark aufzudrücken, um nicht zu viel Lack abzutragen. Hat man eine Fläche oder Bereich poliert, nimmt man die überschüssige Paste mit einem weichen trockenen Tuch ab. Anschließend prüft man das Ergebnis und arbeitet bei Bedarf nach. Hier sind gute Lampen sinnvoll.  Das folgende Video eines Profis zeigt den Vorgang sehr anschaulich. 

 

Auto polieren von Hand | Praxis Autopolieren | Lvl 1 - für Anfänger  

Video Polieren von Hand

Das Auto nicht in der Sonne polieren

Bevor dem Polieren ist erst mal eine Handwäsche des Autos vorzunehmen und anschließend das Fahrzeug gut trocken zu ledern. Ein wichtiger Tipp bei der Anwendung der richtigen Autopolitur ist auch, dass das Auto nicht in der Sonne poliert wird. Es mag sicherlich interessant sein, wenn das Wetter schön ist und man unter freiem Himmel das Auto in Ruhe aufpolieren kann. Doch ist die Sonneneinstrahlung zu intensiv, dann erhitzt sich der Lack und die Politur trocknet sehr schnell aus. Egal wie hochwertig die Autopolitur ist. Deshalb lohnt es, das Polieren des Fahrzeuges immer an einem geschützten Ort vorzunehmen, der schattig ist und der auch nicht extrem aufgeheizt ist. Wenn nämlich die Politur austrocknet, kann sie nicht mehr rückstandslos vom Lack herunter gerieben werden. Und dann können im ungünstigsten Fall Lackschäden entstehen.

Welche Autopolitur ist am besten geeignet?

Es gibt viele verschiedene Polituren, die zum Einsatz kommen können. Hier lohnt es, Testurteile zu lesen und zu prüfen, ob die beworbene Politur auch zum eigenen Fahrzeug und zum Lack passt. Es gibt z.B. Polituren passend zur Lackfarbe. Wichtig ist, dass es je nach Lackalterung mehrere Politurstufen gibt, in der Regel von 1 - 3 von neuen Lacken über gebrauchte bis hin zu verwitterten Lacken. Es ist auch immer eine Entscheidung, ob man per Handpolitur oder mit einer Poliermaschine arbeitet. Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, welchen Weg er gehen will. Aber wer mit einer zu groben Politur arbeitet, geht Gefahr Schlieren und Spiegelungen in den Lack zu arbeiten.

Vielleicht gibt es Erfahrungswerte von Freunden und Bekannten, die geteilt werden können. Vielleicht ist es aber auch möglich, sich beraten zu lassen. Wichtig ist auch immer, dass die Versiegelung am Ende der Politur nicht vergessen wird. Ein Autowachs gehört ebenso dazu wie eine gute Autopolitur. Nur wenn das Auto gewachst wird, ist der Lack auch stark geschützt vor Umwelteinflüssen, vor Insekten, die kleben bleiben und vor sonstigen Beschädigungen. Außerdem empfiehlt es sich, für die Handpolierung Haushaltsartikel zu vermeiden. Es wird immer empfohlen, spezielle Lappen und Schwämme zu verwenden. Nur so wird der Lack nicht verkratzt und kann gleichmäßig eingerieben werden.

Autopolitur steigert den Wert des Fahrzeuges

Egal wie alt das Fahrzeug ist. Sieht der Lack stumpf und verbraucht aus, reduziert das den Wert des Fahrzeuges deutlich. Wer regelmäßig sein Auto aufpoliert, wird lange Zeit Freude dran haben. Denn diese Politur schützt nicht nur den Lack, sondern sorgt auch für eine Wertsteigerung beim Fahrzeug.  

 

rechts eine Maschinenpolitur, die wir auch empfehlen können:

Menzerna Fast Gloss FG 400 1000 ml

Politur

...mehr zum Polieren findet man auch bei auto bild

 









 



Impressum, Copyright Autor: Johannes Wiesinger bearbeitet: 09.07.2020