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Darum reicht die Kfz-Haftpflichtversicherung beim Wohnmobil nicht aus

von kfztech.de | Nutzfahrzeuge und Camper

Darum reicht die Kfz-Haftpflichtversicherung beim Wohnmobil nicht aus

Als Besitzer eines Wohnmobils ist man gut beraten, wenn auch das Wohnmobil entsprechend gut abgesichert ist. kfztech.de sagt ihnen, worauf es ankommt.

Viele Camper-Besitzer sind auf der Suche nach der richtigen Versicherung und verlassen sich zu oft nur auf die Kfz-Haftpflichtversicherung. Ein Fehler, weil die eigenen Schäden damit unversichert bleiben.

Eine gute Wohnmobilversicherung schützt ihren Eigentümer bei gegnerischen Rechtsansprüchen, deckt die eigenen Schadenskosten und bezahlt Nebenkosten, die durch die Bergung des Fahrzeugs entstehen können. Die Deckungen gibt es nicht in einer Versicherungspolice, sie sind auf verschiedene Versicherungstypen aufgeteilt.

Wohnmobil Meer

Bevor man mit dem Wohnmobil zu einer Reise aufbricht, sollte man einmal überprüfen, wie gut das Ressiemobil versichert ist. - Bild: depositphotos.com

Versicherungen für Wohnmobile und Camper

Steht eine Reise im In- oder Ausland an, müssen Eigentümer eines Wohnmobils oder Campers vor der Abfahrt den Versicherungsschutz überprüfen. Ist der noch gegeben oder sollte die Versicherung erneuert oder angepasst werden, muss das vor Beginn des Trips geschehen, sonst wird es durchaus teuer.

Grundsätzlich sind Halter von Wohnmobilen und Campern verpflichtet, die gesetzlich vorgeschriebene Kfz-Haftpflichtversicherung abzuschließen. Mit dem Abschluss der Grundversicherung stellt der Versicherungsnehmer die Kostendeckung eines potenziellen Unfallgegners sicher. Versichert sind unter anderem Material- und Personenschäden der gegnerischen Unfallpartei. Hinzu kommen bis zu einer finanziellen Obergrenze, abhängig von den Vertragsvereinbarungen zwischen dem Versicherer und Versicherungsnehmer, Einsatzkosten der Rettungskräfte.

Die Beitragseinstufung in der Kfz-Haftpflicht für Wohnmobile und Camper erfolgt nach bestimmten Parametern. Zu diesen gehören unter anderem Fahrzeughersteller, Fahrzeugtyp, Modell, Serie und Besonderheiten wie der Dachaufbau. Wichtig sind zudem die Sicherheitsaspekte des Fahrzeugs. Es gibt zu jedem Modell Daten bezüglich der Sicherheitsmängel sowie der potenziellen Unfallgefahr. Alle Daten basieren auf erfassten und zuverlässigen Statistiken.

Um seine eigenen Unfallkosten zu decken, benötigen Halter eine Kaskoversicherung. In Deutschland wird zwischen zwei Modellen unterschieden:

Teilkasko und Vollkasko.

Teilkaskoversicherungen schützen nur vor Elementarschäden durch Witterungseinflüsse und vergleichbare Schadensursachen. Nicht versichert sind selbstverursachte Unfälle. Genau die sorgen aber für einen wesentlichen Kostenfaktor, der die Existenz von Fahrzeughaltern gefährdet. Deshalb ist für ein Wohnmobil oder Camper Vollkasko immer die bessere Wahl, weil die Großraumfahrzeuge weitaus höhere Unfallkosten verursachen können als kleine Personenkraftfahrzeuge. Vollkaskoversicherungen decken außer den eigenen Unfallkosten auch Schäden durch Marderbisse, Vandalismus und Diebstahl.

Auslandabsicherungen für Wohnmobile und Camper sind nicht automatisch in den Versicherungen integriert, sofern es sich dabei nicht um einen gemieteten Camper im Ausland handelt. Versicherer in Deutschland unterscheiden bei den Versicherungsabschlüssen zwischen dem EU-Ausland und Nicht-EU-Ausland. Das bedeutet, dass selbst in Staaten, die auf dem europäischen Kontinent liegen, nur dann ein Versicherungsschutz besteht, wenn diese der Europäischen Union angehören.

Für Reisen außerhalb der EU ist der Versicherer zu kontaktieren und es ist ratsam, ein spezielles Angebot für das Zielland erstellen zu lassen, besonders für Reisen in die USA, nach Australien oder Neuseeland.

 Fallstricke beim Versicherungsabschluss lassen sich vermeiden

Versicherer bieten verschiedene Deckungssummen und locken offensichtlich mit Rabatten. Die Skonti sind zweitrangig, viel mehr kommt es auf die Vertragsklauseln an. Eine wichtige Rolle spielt die Einstufung der Schadensfreiheitsklasse. Alle Rabatte bringen nichts, wenn beim kleinsten verursachten Kratzer der Versicherer den Versicherungsnehmer in eine höhere Beitragsstufe einordnet. Deshalb raten Experten dazu, einen Eigenanteil zu vereinbaren, der kleine Schäden deckt, die nicht zur höheren Einstufung der SF-Klasse führen.

Hinweis: Bagatellschäden bei der Kfz-Haftpflicht sind bis zu einem Schadenswert von bis zu 750,00 Euro generell unversichert und die Deckung ist als Eigenanteil zu bewerten.

Besondere Aufmerksamkeit ist beim Abschluss einer Kaskoversicherung gefragt. Im Vergleich zu kleineren Fahrzeugen ist die gesamte Glasfläche bei Wohnmobilen und Campern deutlich größer, weshalb diese anfälliger für Schäden durch Witterung oder Steinschlag sind. Auf eine Eigenanteilsvereinbarung ist in dem Fall zu verzichten, da die Schäden teils mehrmals jährlich auftreten, wenn das Fahrzeug häufig genutzt wird.

Zusätzlich ist das Inventar zu schützen: hierzu gibt Verti Auskünfte, die auf ihrer Seite Wohnmobilversicherungen anbieten. Aus deren Angebot wird auch ersichtlich, dass Wohnmobilbesitzer Beiträge senken, indem das Wohnmobil als Zweitfahrzeug angemeldet und versichert wird. Günstig wird es erneut, wenn auch der Pkw über den Anbieter versichert ist.

Individuelle Anpassungen des gesamten Versicherungsschutzes erhalten Versicherungsnehmer direkt beim Versicherer, dazu sind die Angebote zu vergleichen und bei Rückfragen das Versicherungsunternehmen zu kontaktieren.

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Impressum, Copyright Autor: Johannes Wiesinger bearbeitet: 30.06.2022