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Mit Saisonkennzeichen günstig unterwegs sein

von kfztech.de

Vielleicht fahren Sie im Sommer ja gerne mit einem Cabrio oder haben einen edlen Oldtimer in der Garage stehen. Dann haben Sie sich auch bestimmt schon gefragt, wie Sie diese Fahrzeuge gut und günstig fahren können - immerhin geht das ja nicht für das ganze Jahr. Die Lösung besteht darin, sich ein sogenanntes Saisonkennzeichen zu besorgen. Dieses gibt es in Deutschland seit 1997 und hat sich bestens bewährt.

Saisonkennhzeichen

So macht Autofahren Spaß: Mit Saisonkennzeichen lässt sich dabei Geld sparen. - Quelle: HUK-COBURG/OLAF TIEDJE"

Geltungszeitraum ist exakt definiert

Grundsätzlich gelten für das Saisonkennzeichen die gleichen Bestimmungen und Vorschriften wie für das traditionelle Kfz-Kennzeichen. Der einzige Unterschied besteht im Geltungszeitraum, der eingeschränkt ist. Grundsätzlich können Sie diese Form des Autokennzeichens für einen Zeitraum zwischen zwei und elf Monaten betragen. Eine Verlängerung des Zeitraumes ist nicht möglich. Wenn Sie Ihr Kfz länger nutzen möchten, müssen Sie den Betriebszeitraum mit einer förmlichen Änderung beantragen.

Oftmals haben Saisonkennzeichen den Oktober als Endmonat. Das bedeutet, dass Sie ab 01. November das Fahrzeug nicht mehr auf öffentlichen Straßen bewegen dürfen. Darüber hinaus verfügen Sie dann über keinen entsprechenden Versicherungsschutz mehr. Sie können das Auto daher nur noch auf einem Privatgrund parken.

Optik ist klar ausgewiesen

Es liegt auf der Hand, dass Saisonkennzeichen gerade während der Sommermonate angesagt und beliebt sind. Rein optisch ist neben den Angaben, wie sie sich auf einem normalen EU-Kennzeichen befinden, auch der Zulassungszeitraum angegeben. Dieser findet sich oben auf der rechten Seite des Kennzeichens. Die Zahl, die sich oberhalb des Strichs befindet, zeigt den Monat des Beginns der Gültigkeit an. Die Zahl, die sich unterhalb des Strichs befindet, weist das Ende des Zulassungszeitraumes aus. Diese Angaben werden zusätzlich in den Fahrzeugpapieren, genauer gesagt, in der Zulassungsbescheinigung (früher: Fahrzeugschein) vermerkt.

Zulassungsbescheinigung (Muster leer)

Die Zulassungsbescheinigung gibt es seit 2005. Sie ersetzt den Kfz-Schein

Wissenswertes zu den Kosten

Kfz-Zulassungsstellen verrechnen für ein Saisonkennzeichen meist Kosten in Höhe von 27,10 Euro. Dieser Betrag ist jedoch nicht einheitlich geregelt, sodass Sie eventuell mit abweichenden Gebühren rechnen müssen. Die Kosten für die Nummernschilder liegen durchschnittlich bei einem Betrag zwischen 25 und 40 Euro. Hier bringt es deutliche Vorteile, wenn Sie online das KFZ Kennzeichen kaufen. Das ist nicht nur praktisch und bequem jederzeit von Zuhause möglich, sondern bietet Ihnen auch noch Kostenvorteile.

Natürlich müssen Sie im Rahmen eines Saisonkennzeichens über eine entsprechende Kfz-Haftpflichtversicherung verfügen. Diese werden bei den meisten Versicherungen gesondert bearbeitet. Da es sich um eine meist geringe Zulassungsdauer handelt, gewähren viele Versicherungsunternehmen auch bessere Konditionen. Zudem sollten Sie vor Abschluss der Police auch auf die üblichen Rabattmerkmale wie Unterbringung in einer Garage oder Allein- bzw. Wenigfahrer achten. Denn damit kann die Prämie nochmals preiswerter werden.

Beantragung ganz einfach

Ein Saisonkennzeichen können Sie einfach bei Ihrer zuständigen Zulassungsstelle beantragen. Meist müssen Sie dafür entsprechende Formulare ausfüllen. Manchmal sind diese Formulare zum Download im Internet zu finden, was den Vorgang der Anmeldung erheblich erleichtert. Schauen Sie dazu einfach auf die Website Ihrer Zulassungsbehörde. Die Ummeldung von einem herkömmlichen Autokennzeichen auf ein Saisonkennzeichen ist ziemlich einfach. Man bittet seine Kfz-Versichereung eine sogenannte elektronische Versicherungsbestätigung (eVB) an die Zulassungsstelle zu schicken. Im Guide für Fahranfänger können Sie nachlesen, was man beim Auto zulassen alles beachten sollte.

 

 

 

 


Autor: Johannes Wiesinger

bearbeitet: 10.11.2017









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