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Wichtiges zum Thema Pannenhilfen und Automobilclubs

von kfztech.de

Wichtiges zum Thema Pannenhilfen und Automobilclubs

Jeder kennt das und war schon mehr als einmal vielleicht in einer solchen Situation: Man ist mit dem Auto unterwegs, vielleicht sogar in Richtung wohlverdientem Urlaub, und plötzlich bleibt das Auto liegen. Der Motor qualmt und macht seine letzten Atemzüge. Was nun? Der erste Griff geht zum Handy und man ruft den Pannendienst an.

Der Pannendienst ist ein mobiler Dienst, der eben in solchen und vielen anderen Situationen Kraftfahrern samt Autos aus der Klemme helfen kann. Immer dann also, wenn das Auto durch eine Panne fahruntüchtig ist. Die Pannenhilfe wird aber von den Unternehmen nicht kostenfrei getan. Wer etwa Mitglied in einem Automobilclub ist, kann die Hilfe meist ohne zusätzliche Kosten in Anspruch nehmen. Andere wiederum nicht. Sie müssen wohl oder Übel das Abschleppen und die Pannenhilfe als solche in der Regel aus der Tasche bezahlen.

Warndreieck Panne

Bei Auto-Pannen hilft in vielen Fällen ein Pannendienst. - Bild: Pixabay License Freie kommerzielle Nutzung

Wer sind die Pannenhelfer?

Das Gros der professionellen Pannenfahrer besteht in der Regel aus gelernten KFZ-Mechanikern, die herstellerübergreifend verschiedene Fahrzeugtypen in und auswendig kennen und dementsprechend auch reparieren können. Die sich ständig im Wandel befindliche Automechanik und deren Fortschritt setzt allerdings immer häufiger mehr Elektronik bei der Autoherstellung ein. Dies erschwert das herkömmliche Reparieren mit konventionellen Methoden außerhalb einer Fachwerkstatt. Das Auslesen des Fahrzeugs, wie eines Bordcomputers eines Flugzeuges mit einem hochtechnisierten Diagnosegerät, ermöglicht den Mechanikern wiederum die schnelle Fehlersuche und das Finden des Fehlers und auch in erster Linie das schnelle Beheben. Deshalb sind die meisten Pannenfahrzeuge unterschiedlichster Unternehmen heutzutage bereits überwiegend mit einem Diagnosegerät und Computer ausgestattet.  

Kleinigkeiten selbst beheben

Oftmals wird der Pannendienst zur Hilfe gerufen, wenn es sich um kleine Malheure handelt, die man mitunter sogar hätte vielleicht selbst beheben können. Die Pannenstatistik zeigt auch, dass viele Pannen mit der <batterie zu tun haben. Dabei handelte es sich um kurze Starthilfen mittels Überbrückung, da die Batterie leer war. Das kommt häufig vor, wenn das Licht des Fahrzeugs oder das Radio lief, obwohl das Auto abgestellt wurde. Auch alte Batterien können irgendwann nicht mehr ihre Leistung zu 100 Prozent geben und schwächeln. Sie sollten in regelmäßigen Abständen überprüft und ausgetauscht werden.

Wer Mitglied in einem Automobilclub ist und regelmäßig seine Beiträge zahlt, muss sich nicht ärgern, wenn der Dienst für eine kleine Dummheit, wie ein leerer Tank, geordert wird. Für die anderen, die nicht Mitglied sind, wird der Spaß teuer.

Besonderheiten im Hinblick auf Elektroautos

Ein brennendes Elektroauto (s. Video am Ende) stellt für Pannendienste und Feuerwehr eine große Gefahr dar und erfordert Professionalität. Denn diese Fahrzeuge weichen vom Gewohnten ab. Die Löschung bedarf beispielsweise wesentlich mehr Wasser. Und in den Lithium-Ionen-Akkumulatoren laufen chemische Reaktionen ab, die einen speziellen Kühlcontainer für den Abtransport erforderlich machen würden.

Hier ist es als Fahrzeughalter definitiv wichtig, dass man in einem guten und professionellen Automobilclub Mitglied ist. Der ADAC und dessen gelbe Engel sind da sicherlich für jeden ein Begriff und ein Großteil der deutschen Autofahrer ist Mitglied in diesem Club. Doch gibt es mittlerweile immer mehr günstigere Alternativen in diesem Segment, die mit ihren Konditionen und auch Leistungen durchaus mithalten können. In Bezug auf umfangreiche Pannenhilfe erst recht. Sowohl durch andere Automobilclubs wie auch durch Kfz-Schutzbriefe und Mobilitätsgarantien der Hersteller beispielsweise. Hier können die Unterschiede der Mitgliedsbeiträge und Konditionen im Einzelnen sehr weit auseinanderklaffen.

Welche Automobilclubs gibt es für welche Bereiche?

Automobilclub ist nicht gleich Automobilclub. Es gibt für jeden Bereich und Belange oder auch Gruppen bestimmte Automobilclubs, die sich darauf spezialisiert haben, bestimmte Bereiche professionell abdecken zu können. So gibt es beispielsweise neben herkömmlicher und allgemeiner Automobilclubs auch Clubs für Familienhaushalte, Singlehaushalte, für Menschen mit Behinderungen, für ganz Europa und sogar für Fahrradfahrer und E-Biker.

Wer selbst einen Abschleppdienst organisiert und dennoch in einem Club ist und die Kostenübernahme hierfür einfordern möchte, sollte sich im Vorfeld darüber im Klaren sein, dass nicht alle Dienste die Kosten übernehmen und auch nur zum Teil. Der ACV beispielsweise erstattet bei Selbstorganisation einen Maximalbetrag um die 100 Euro für Pannen- und Unfallhilfe vor Ort sowie etwas mehr dann für das Abschleppen, wobei die Kosten für den Pannenhelfer darauf angerechnet werden.

Der ACE erstattet ebenfalls nur um die 100 Euro für selbstorganisierte Pannen- und Unfallhilfe. Der BAVC ist hier Spitzenreiter und übernimmt 300 Euro für selbstorganisierte Pannen- und Unfallhilfe oder Abschleppen. Hier muss die Rechnung allerdings innerhalb von drei Monaten eingereicht werden.

Vergleichen lohnt sich

Ein Vergleich der verschiedenen Pannenhilfen kann sich durchaus lohnen, da die Preise je nach gewünschter Deckung sehr unterschiedlich aussehen können. Hier wird auch unterschieden zwischen innerhalb Deutschlands oder außerhalb Deutschland, oder auch ob ein Leihwagen und mehr in Anspruch genommen werden würde und könnte.

Die meisten Autofahrer wünschen sich langfristigen Schutz für den Fall einer Autopanne und wechseln erfahrungsgemäß nur selten den Anbieter. Trotzdem kann jedes Jahr viel Geld durch einen einfachen Vergleich auf Pannenhilfe Experten beispielsweise eingespart werden, denn hier kann man wichtige Details und Informationen bezüglich Pannenhilfen und Leistungen erfahren.

Video: Wie gefährlich ist die Batterie im Elektroauto? | Quarks

 







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Impressum, Copyright Autor: Johannes Wiesinger bearbeitet: 23.12.2020