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Höhere Laufleistung - Unsere Tipps für den PKW

von kfztech.de

Höhere Laufleistung - Unsere Tipps für den PKW

Abseits des Eigenheims ist das Auto für viele Menschen die größte finanzielle Investition. Im Laufe der Jahre entsteht außerdem eine emotionale Verbindung. Der Wunsch, mit dem Fahrzeug so lange wie möglich unterwegs sein zu können, ist aus dem Grund nur zu gut nachvollziehbar. Doch mit welchen Tipps lässt sich die effektive Laufleistung tatsächlich erhöhen? Die wichtigsten Punkte wollen wir uns hier in diesem Artikel genauer ansehen.

Daimler old

Ein gepflegter Daimler, dem man seine hohe Laufleistung nicht ansieht - Bild von analogicus auf Pixabay

Check-Ups sind Pflicht

 Es ist vor allem das Maß an Aufmerksamkeit, das in einen Wagen investiert wird, welches am Ende über die Laufleistung entscheidet. Dies beginnt schon bei der alltäglichen Pflege des Fahrzeugs. Die korrekte Autowäsche und die Reinigung des Innenraums ist zum Beispiel von großer Bedeutung. Bei dieser Gelegenheit kann auch an den Dichtungen des Wagens angesetzt werden, die im Laufe der Jahre zu einem Problem werden können. Auch mögliche Kratzer im Lack bleiben besser nicht unbehandelt. Ansonsten steigt das Risiko, dass sich genau an diesen Stellen Rost bildet.

Ebenso wichtig ist der regelmäßige Gang in die Werkstatt. Wer eine wirklich hohe Laufleistung erzielen möchte, für den sind nicht nur die Termine bei der HU absolute Pflicht. Darüber hinaus ist es wichtig, alle Verschleißteile im Auge zu behalten. Auftretende Schäden sind hier im Laufe der Jahre nicht mehr zu vermeiden. Doch sie müssen fachmännisch repariert werden, noch bevor sie größere Kreise um sich ziehen können.

Auf der anderen Seite ist es wichtig, den Ölstand regelmäßig zu prüfen. Fällt der Pegel unbemerkt ab, erhöht sich der Verschleiß des Motors. So kann im Laufe der Zeit ein größerer Schaden entstehen, bei dem es sich noch nicht einmal mehr lohnt, die Reparatur des Wagens in Betracht zu ziehen. Autofahrer tun aus dem Grund gut daran, rechtzeitig auf diese Situation zu reagieren.


 

Wirksam gegen Korrosion

Moderne Fahrzeuge sind deutlich resistenter gegen Korrosion, als dies noch vor zwei bis drei Jahrzehnten der Fall war. Trotzdem ist es wichtig, dem Fahrzeug den nötigen Schutz zu gewähren. Fachwerkstätten haben hier die Möglichkeit, eine schützende Schicht aufzutragen. So kann zum Beispiel DINITROL großflächig aufgetragen werden, um damit das Risiko der Korrosion deutlich zu verringern. Weitere Infos sind hier auf dieser Seite zu finden. Weitere Infos sind hier auf dieser Seite zu finden.

Auch jene Autos, die nur in der warmen Jahreshälfte gefahren werden, bringen es in der Regel auf eine längere Lebensdauer. Dies hat damit zu tun, dass sie im Winter nicht dem Streusalz auf den Straßen ausgesetzt sind. Wer es sich nicht leisten kann, zwei Autos im Wechsel zu fahren, sollte zumindest die Spuren des Salzes während und nach dem Winter so gründlich wie nur möglich entfernen. Dies gelingt am besten durch eine umfassende Wäsche des Fahrzeugs, die auch den Unterboden miteinschließt.

Kürzere Strecken vermeiden

Wer häufig sehr kurze Strecken fährt, der setzt dem Fahrzeug auf Dauer stark zu. Die Nachteile beschränken sich nicht nur auf den höheren Kraftstoffverbrauch pro Kilometer. Auch der Motor wird bei diesen Fahrten nicht richtig warm. Dies hat zur Folge, dass Wasser im Abgasstrang kondensiert und Benzin im Motor nicht korrekt verdampfen können. Folglich sammeln sie sich in der Folge im Auspufftopf bzw. im Öl . Halter tun aus dem Grund gut daran, vor allem längere Fahrten in den Blick zu nehmen. Wichtig gerade in diesem Zusammenhang sind regelmäßige Inspektionen und Ölwechsel. Gerade dies werden mit zunehmenden Alter des Fahrzeugs schon mal vernachlässigt.

Ölwechsel

Ölwechsel gehört zum Pflichtprogramm. - Bild: tim Riekamnn / pixelio.de

Hohe Drehzahlen vermeiden

Ein letzter wichtiger Aspekt, den wir ansprechen möchten, ist die Vermeidung hoher Drehzahlen. Wer schon mit kaltem Motor zu viel von seinem Fahrzeug fordert, kann auf diese Weise das Risiko eines Motorschadens deutlich erhöhen. Die Schmierleistung ist erst dann optimal, wenn der gesamte Block auf Temperatur ist. Gerade auf den ersten Kilometern ist es aus dem Grund wichtig, niedrige Drehzahlen zu fokussieren und dem Fahrzeug genügend Zeit zu geben. Ein geflügelter ironisch gemeinter Ausspruch von Kfz-Mechatronikern ist deshalb auch: "Ist der Motor kalt, gib ihm sechseinhalb", womit die Drehzahl gemeint ist.

 










 



Impressum, Copyright Autor: Johannes Wiesinger bearbeitet: 10.05.2021