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Den Traum vom neuen Auto erfüllen

von kfztech.de

Mit 18, wenn man im Besitz seines Führerscheins ist, freut man sich über jedes Auto. Als Fahranfänger holt man sich meist ein gebrauchtes Auto zwischen 1.000€ und 2.000€. Als Fahrneuling sollte ein teurer Wagen, auf den man lange gespart hat, vermieden werden, da die Unfallchance bzw. die Chance auch höher ist beim Einparken die Lücke nicht richtig einschätzen zu können und somit einen Gegenstand zu streifen. Doch irgendwann hat man etliche Jahre Fahrpraxis gesammelt und dem Traum vom Traumauto steht nichts mehr im Wege, außer dem finanziellen Teil. Wer sich ein Auto für 20.000€ oder 30.000€ bzw. mehr kaufen möchte, muss meist lange sparen.

VW Polo

Auch einen neuen VW Polo bekommt man nicht geschenkt. - Bild: volkswagen.de

Sparen ist das A und O

Eine solch hohe Investition sollte gut überlegt sein. Da diese Summe nicht innerhalb weniger Monate bei dem Großteil der Bevölkerung angespart werden kann, sollte man bereits in jungen Jahren damit anfangen. Wenn die Entscheidung feststeht, dass ein teureres Auto später gefahren werden soll, sollte man bereits im Teenageralter Geld von Geburtstagen und Ferienjobs an die Seite legen, auch wenn es in dem Alter schwer fällt. Umso mehr freut man sich aber später, wenn man sich sein Traumauto bereits mit 25 kaufen kann. Bei dem Auto sollte jedoch nicht nur an den Kaufpreis gedacht werden. Bei einem teureren Auto fallen höhere Versicherungen an und eventuelle Reparaturen sind dementsprechend auch teurer. Einfaches Sparen, indem Geld zurückgelegt wird, ist zwar möglich, doch gibt es effektivere Methoden. Ein unabhängiger Finanzberater kann einem bei dem Thema Geldanlage zur Seite stehen und umfassend beraten.

Wie kann man sein Geld am besten anlegen?

Aus welchem Grund sollte ein unabhängiger Finanzberater und kein Berater der Bank aufgesucht werden? Mitarbeiter der Bank sind abhängige Finanzberater. Dieses sollte man wissen und muss vom Bankberater vor einem Beratungsgespräch erwähnt werden. Ein Bankberater erhält sein monatliches Gehalt und für den Verkauf von bestimmten Produkten bzw. Dienstleistungen erhält dieser eine Provision. Bankberater stehen immer im Konflikt der Interessenkollision. Entweder beraten sie einen als Kunden in die Richtung, dass er wirklich eine Anlage bekommt, die perfekt auf ihn zugeschnitten ist oder sie drehen dem Kunden ein Produkt an, welches teuer ist, zu ihm aber nicht passt. Für diesen Abschluss erhält der Bankberater dann eine hohe Provision. Bankberater haben lieber einen unzufriedenen Kunden, den sie nur einmal im Jahr sehen, anstatt einen unzufriedenen Chef, vor dem sie sich alle paar Wochen rechtfertigen müssen. Interviews der WirtschaftsWoche haben herausgefunden, dass Bankberater unter einem enormen Druck stehen und sie deshalb dem Kunden das verkaufen müssen, was der Bank am meisten bringt. Aus diesem Grunde sollte ein Berater auf Provisionsbasis vermieden und ein Berater auf Honorarbasis aufgesucht werden.

Was unterscheidet einen Unabhängigen von einen abhängigen Finanzberater? Ein unabhängiger Finanzberater besitzt kein eingeschränktes Portfolio, sondern kann sich an der gesamten Breite des Marktes bedienen. Sie sind nicht an bestimmte Emittenten gebunden, wie die meisten Bankberater. Gleichzeitig arbeitet er nicht auf Provisionsbasis und erhält keinerlei Bonus, egal welches Produkt er seinem Kunden verkauft. Ein Berater auf Honorarbasis ist spezialisiert auf diesem Gebiet und kann individuell für jeden einzelnen den Markt analysieren, um das bestmögliche Produkt für ihn zu finden. Während Bankberater einem meist nur Fonds oder Produkte empfehlen, die gerade im Trend liegen, wissen unabhängige Berater, dass der Zug dafür bereits abgefahren ist.

Woran erkennt man einen seriösen Finanzberater?

Ein professioneller Finanzberater, welcher auf Honorarbasis arbeitet, bietet einem ein Erstgespräch an, indem dieser alle notwendigen Informationen von einem erfragt. Neben der Summe sind Faktoren, wie die Spardauer und die Risikobereitschaft von Interesse. Ein guter Berater informiert einen ausführlich über alle Produkte, die in Frage kommen mit deren Vor- und Nachteilen. Dabei wird einem kein Produkt aufgedrängt. Dem Kunden wird ausreichend Gedenkzeit gegeben.

Im Endeffekt sollte der Kunde sich im Vorfeld grundlegend über verschiedene Anlagemethoden informieren und über seine Ziele und Bedürfnisse klar werden. Voreilige Handlungen sollten nicht getroffen werden. Optimalerweise lässt man sich von mehr als einem Berater informieren, um so einen Vergleich ziehen zu können.

 


Autor: Johannes Wiesinger

bearbeitet: 20.06.2019










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