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Reifenpflege bei Motorrad und Auto

von kfztech.de

Jetzt im Frühjahr nehmen sich viele Motorrad- und Autobesitzer wieder etwas mehr Zeit für ihr geliebtes Gefährt. Schließlich möchte man ja auch bald wieder eine Ausfahrt übers Land, an den See oder in die Berge unternehmen können.* Leider werden bei der Pflege manchmal die Reifen und Räder dabei etwas stiefmütterlich behandelt. kfztech.de hat die wichtigsten Tipps für die Pflege von Rad und Reifen zusammengestellt.

Reifencheck

Vor der Pflege von Rad und Reifen ist erst einmal ein Reifencheck fällig. Zunächst gehören Luftdruck geprüft und die Profiltiefe gemessen. Für den Gesetzgeber ist die unterste Grenze bei Auto und Motorrad 1,6 mm. Diese wird am Hauptprofil gemessen. Damit sind die breiten Rillen auf ¾ der Lauffläche gemeint. Für den sicherheitsbewussten Fahrer ist jedoch ein Mindestprofil von 3 mm die Grenze, bei der er maximal noch mit den Pneus unterwegs sein sollte.

Reifenprofiltiefe messen Motorrad

Profiltiefenmessung: Auch beim Motorrad gelten gestzlich 1,6 mm Profiltiefe. - Foto: KDBusch/GTÜ

Beim Reifenalter geht man von sechs Jahren aus, die die Pneus gefahren werden sollen. Motorradfahrer, die in der Saison nur moderat unterwegs sind, bringen dieses Reifenalter durchaus zusammen. Letztlich ist neben dem Profil und dem Alter auch noch der Zustand des Reifens wichtig. Zur Sichtprüfung von Reifen und Felgen gehören deshalb auch, ob das Profil einseitig abgenutzt nicht und ob sich Schnitte, Risse, Auswaschungen oder Beulen am Reifen befinden. Natürlich darf auch das Felgenrad keinerlei Beschädigungen aufweisen. Benötigt man neue Reifen so findet man bei einem Online-Fachhändler sicherlich gute Reifen. Michelin Motorrad Reifen findet man z.B. für 91,63 € oder Continental Pkw Reifen für 95,00 €.

Reifenpflege

Für viele Fahrer ist nicht nur der Zustand des Reifens sondern auch auch die Optik wichtig. Der Reifen soll sein ursprüngliches Schwarz wieder erhalten und darf auch ein wenig glänzen. Dafür bietet der Markt Glanzsprays wie z.B. von Fertan oder Nigrin an. Diese arbeiten mit Aktivschaum, ein Nacharbeiten entfällt. Aber viele schwören auch auf Hausmittel. Schwarze oder farblose Schuhcreme hat jeder zu Hause. Auf einen Lappen aufgetragen und einreiben hilft hier sehr gut. Aber auch die Cola hat sich als Reifenpflegemittel bewährt. Neben der Optik des Reifen erhöht sich bei diesen Pflegemaßnahmen auch die Lebensdauer des Reifens, da dieser grundsätzlich zur Alterung neigt und mit der Zeit spröde und rissig wird. Auch verlängert sich durch die Reifenalterung der Bremsweg. Was man nicht machen sollte, ist es, den Reifen mit dem Hochdruckreiniger zu behandeln. Beschädigungen der Reifenflanke könnten hierbei entstehen.

Felgenpflege

Egal ob Stahlfelgen oder Aluräder: Diese wirken nur schön, wenn sie auch regelmäßig gepflegt werden.

Bremsenabrieb brennt sich allzu gerne an den Rädern fest und lässt sich nur mit geeigneten Mitteln wieder entfernen. Wichtig: Bei professionellen Felgenreinigern aus dem Handel gilt es die Gebrauchsanweisung zu beachten. Denn in den Reinigern ist eine Säure enthalten. Das heißt für den Anwender sich einerseits selbst durch Handschuhe und Schutzbrille zu schützen und andererseits unbedingt auf die Einwirkzeit des Felgenreinigers zu achten, da sonst die Säure die Felgen angreifen kann. Der Reiniger ist gezielt auf den schmutzigen Teilen aufzutragen und nach dem Einwirken gründlich abzuspülen. Manche schwören auch auf Backofenspray als Haushaltsmittel. Dieses ist aber auch nicht gerade billig, weshalb kfztech.de zum professionellen Felgenreiniger, z.B. von Sonax oder Dr. O.k. Wack rät.

Stahlfelgen können durchaus auch mit Zahnpasta und Polierwatte behandelt werden. Das Ergebnis kann sich auch durchaus sehen lassen. Als Abschluss kann man dann noch seine Felgen mit einer Felgenpolitur schützen.

Motorradreiniger

Eine große Auswahl an Motorradreinigern. Aber auch für die Räder gibt es viele professionelle Felgenreiniger. - Foto: Kröner/GTÜ

 


Autor: Johannes Wiesinger

bearbeitet: 31.03.2020









 

 
 
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