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Mit der richtigen Pflege die Lebensdauer des Autos verlängern

von kfztech.de

Mit der richtigen Pflege die Lebensdauer des Autos verlängern

Durch richtige und regelmäßige Pflege des Autos innen und außen erhöht sich die Lebensdauer enorm und zum anderen ist der Wiederverkaufswert im Bedarfsfall  höher.

Es gibt viele Gründe, sein Auto in einem guten Zustand zu erhalten. Einer davon ist mit Sicherheit, dass die Fahrt in einem gepflegten Auto wesentlich mehr Freude bereitet. Die Kosten, die durch die Pflege entstehen, amortisieren sich zumeist von selbst. Denn zum einen erhöht sich dadurch auch die Lebensdauer enorm und zum anderen ist der Wiederverkaufswert im Bedarfsfall wesentlich höher. Die entscheidende Frage lautet jedoch: Wie lässt sich das Auto richtig pflegen?

Auto innen pflegen

Wer den Wert seines Fahrzeuges erhalten möchte, sollte regelmäßig den Innenraum reinigen. Darüber hinaus werden dadurch Keime und Bakterien entfernt. - Pixabay.com © autowelt_2014 CCO Public Domain

Der einfachste Weg: Die Profis ranlassen

Nicht jeder hat die Zeit beziehungsweise die Muße, sein Fahrzeug regelmäßig selbst zu pflegen. Wer nicht selbst dafür aufkommen kann oder will, muss deshalb noch lange nicht mit einem verdreckten Auto durch die Gegend fahren.

Egal ob für die Autopflege Rosenheim oder ein anderer Standort gewählt werden soll: Deutschlandweit gibt es mittlerweile zahlreiche Unternehmen, die sich auf die die Pflege von Fahrzeugen spezialisiert haben. Zu den Standardleistungen gehören in der Regel sowohl die Innen- als auch die Außenaufbereitung.

Für die Außenreinigung sollten je nach Leistungspaket etwa 150 bis 300 Euro eingeplant werden. Zusatzleistungen wie beispielsweise eine professionelle Motorreinigung schlagen sich bei den Profis mit etwa 40 bis 50 Euro zu Buche.

Eine umfassende Innenreinigung des Fahrzeuges bei einem qualitativ hochwertigen Aufbereitungsunternehmen kostet etwa 150 bis 200 Euro. In diesen Kosten ist neben der Komplettreinigung auch die Shampoonierung der Sitze sowie die Nassreinigung des Kofferraums enthalten. Zusätzliche Leistungen wie eine intensive Tierhaarentfernung oder die Entfernung von besonders unangenehmen Gerüchen können für etwa 60 bis 80 Euro Aufpreis hinzugebucht werden.

Wer sein Fahrzeug zumindest einmal jährlich außen und innen auf diese Art und Weise reinigen lässt, ist stets mit einem gepflegten Auto unterwegs und verlängert auch dessen Lebensdauer enorm, da der Lack bei der Außenreinigung poliert und versiegelt wird. Deshalb ist die Reinigung vor allem bei Luxusautos eine wichtige Investition. Wer sich die Kosten für die Reinigung von insgesamt etwa 300 bis 500 Euro bei seinem eigenen Fahrzeug sparen möchte, kann aber auch gerne selbst Hand am eigenen Fahrzeug anlegen.

In wenigen Schritten zum sauberen Innenraum

Die Reinigung des Innenraums eines Autos ist keine Raketenwissenschaft. Mit ein paar Handgriffen lässt sich das Innere des Autos selbst reinigen. Das erhöht nicht nur den Wiederverkaufswert des Fahrzeuges, sondern entfernt darüber hinaus auch noch unsichtbare Keime und Bakterien.

Die erforderlichen Utensilien und Reinigungsmittel können entweder in einem Online-Shop oder im stationären Einzelhandel erworben werden. Es lohnt sich, auf Spezialreiniger zurückzugreifen, denn Haushalts-Reiniger können den Kunststoff im Innenraum dauerhaft beschädigen. Diese Checkliste hilft dabei, alles für die Innenreinigung vorzubereiten:

  • Mehrere Mikrofasertücher

  • Schwamm

  • Scheibenreinigungsmittel

  • Fensterleder

  • Cockpitreiniger

  • Polster- und/oder Lederreiniger

  • Eimer mit lauwarmem Wasser

  • Imprägnierspray

  • Ein kleiner Pinsel

  • Dichtungspflegetücher

Darüber hinaus wird ein Staubsauger benötigt. Wenn die Reinigung an der nächsten Tankstelle durchgeführt wird, ist es wichtig, das erforderliche Kleingeld dafür bereitzuhalten.

Nachdem der Innenraum entmüllt wurde, geht es im nächsten Schritt darum, die Fußmatten und das Auto zu saugen. Für die systematische Vorgehensweise empfiehlt es sich, mit dem Kofferraum zu beginnen und sich nach vorne zu arbeiten. Die Fußmatten sollten vor dem Saugen noch abgeklopft werden. Die besten Ergebnisse bei der Reinigung lassen sich mit den Mattenbürstern in den Waschanlagen erzielen.

Nach der Grundreinigung werden das Cockpit und die Armaturen gereinigt. Im Normalfall reichen dafür lauwarmes Wasser und ein Mikrofasertuch aus. Wer zusätzlich etwas Glanz haben möchte, kann auch einen Cockpitreiniger mit Silikon verwenden. Kleine Zwischenräume beim Lenkrad oder bei den Lüftungsgittern lassen sich am besten mit einem Pinsel reinigen.

Bevor die Scheiben mit einem Scheibenreinigungsmittel gereinigt werden, sollten sie mit einem trockenen Mikrofasertuch von der Staubschicht befreit werden. Damit es zu keiner Schlierenbildung nach der Reinigung kommt, werden die Fenster am Ende mit einem Fensterleder abgezogen.

Bei der Reinigung der Sitze ist es wichtig, die Anweisungen auf der Verpackung des Reinigers genau zu lesen. Vor allem sollte dabei die Einwirkzeit berücksichtigt werden. Danach können die Sitze mit einem Schwamm bearbeitet werden. Für die Komplettierung der Innenreinigung werden auch noch die Türverkleidungen und die Türdichtungen gereinigt. Damit die Dichtungen nicht spröde werden, sollten entsprechende Pflegetücher verwendet werden.

Video zur Innenreinigung

 

Den Lack mit der richtigen Pflege schützen

Wer im Außenbereich selbst Hand anlegen möchte, sollte neben der regelmäßigen Reinigung der Felgen vor allem den Lack wachsen und polieren.

Vor dem Auftragen der Politur muss das Fahrzeug außen gereinigt werden, denn Schmutz und Körner könnten die Oberfläche zerkratzen. Das funktioniert am besten in einer SB-Waschanlage. Die Vorwäsche sollte dabei nicht zu lange einwirken, da dadurch Gummidichtungen und Teile aus Aluminium angegriffen werden. An heißen Tagen sollte das Auto vor der Wäsche etwas gekühlt werden, damit sich die Reinigungsmittel nicht auf dem heißen Lack einbrennen.

Durch das Polieren des Fahrzeuges wird eine hauchdünne Schicht des Lacks abgetragen. Dadurch werden kleine Unebenheiten ausgeglichen, die im Laufe der Zeit entstanden sind. Durch die Politur wird die Oberfläche wieder glatter und ist so ideal auf die Pflege mit dem Wachs vorbereitet. Zu oft sollte der Wagen allerdings nicht poliert werden, da die Lackschicht dadurch insgesamt zu dünn wird. Experten empfehlen maximal zwei Mal pro Jahr.

Durch das Wachsen wird eine dünne Schutzschicht auf den Lack aufgetragen. Diese bewirkt, dass das Wasser abperlen kann und sich nicht so leicht Schmutz am Wagen festsetzt. Vorsicht: Die Qualitätsunterschiede von Hartwachsen sind zum Teil erheblich!

 Autolack Perleffekt

Nach dem Wachsen perlt das Wasser einfach ab. - Bild: Pixabay.com © Scozzy CCO Public Domain

Die Begriffe Wachs und Versiegelung werden oftmals als Synonym verwendet. Doch im Gegensatz zu einem Wachs handelt es sich bei der Versiegelung um eine chemische Verbindung, die tendenziell etwas teurer ist. Während die Wachsschicht wie ein dünner Film auf dem Lack liegt, verbindet sich die Versiegelung mit dem Lack.

 Der größte Unterschied liegt in der Haltbarkeit: Während das Wachs nach etwa fünf bis sechs Wäschen erneuert werden muss, hält die Versiegelung rund sechs bis zwölf Monate. Beide Varianten haben jedoch vor allem zwei Dinge gemeinsam: Die Reinigung fällt leichter und der Wiederverkaufswert des Fahrzeuges bleibt dadurch erhalten.

 

Wichtige Schlagwörter:

kfztech.de, Autopflege, Autowachs, Autopolitur, Auto polieren, Auto waschen, Autoinnenreinigung,Auto aufbereiten,

















Impressum, Copyright Autor: Johannes Wiesinger bearbeitet: 30.03.2022